In den letzten Wochen ist mir auf immer mehr Seiten aufgefallen, dass es dort auf einmal Inhalte zu lesen gibt, die es in dieser Art sonst nie dort zu lesen gab. Ich rede nicht von neuen Themenspektren oder Interessensgebieten sondern von offensichtlichen Einträgen, um die Zugriffe auf den eigenen Blog zu erhöhen. Da werden auf einmal über irgendwelche belanglosen Themen berichtet, die aktuell sehr stark in den Medien diskutiert werden oder man stürzt sich gar mit mehreren Beiträgen auf ein Thema (natürlich mit unterschiedlichen Überschriften), um möglichst viele Google-Nutzer auf seine Seite zu ziehen.
Versteht mich nicht falsch: Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn man seinen Blog monetarisiert und mit Beiträgen dafür sorgen möchte, dass die Nutzerzahlen steigen und damit auch der Gewinn, den man mit der eigenen Seite erzielt. Traurig ist es jedoch dann, wenn ein Blog schon seit einiger Zeit existiert und diese Müllbeiträge überhaupt nicht zum restlichen Inhalt passen. Einige dieser Blogger gehen mit dem Thema recht offen um und sagen von sich aus, dass sie pro Woche 1-2 SEO-Beiträge posten möchten, um mehr Besucher auf ihre Seiten zu locken. Einige Andere weisen das strikt von sich und posten dann am nächsten Tag gleich drei dieser reinen SEO-Beiträge. Schade. Für mich ist nämlich wichtig, dass ich einem Blog seine Persönlichkeit beim lesen ansehe. Das es eben nicht darum geht, vorwiegend superviel Kohle zu machen sondern seine Leser mit seinen Inhalten zu erfreuen und immer wieder auf die Seite zu locken, da es dort eben interessante Dinge zu lesen gibt.
Wenn ich nun auf einem Blog auf einmal 50% nicht relevanten Kram lese, der dann auch noch grottenschlecht geschrieben ist (wohl weil er den Suchmaschinen gilt und nicht den Menschen), dann leidet das Blog sehr stark. Nicht nur die Persönlichkeit geht verloren, auch die Gründe, weiterhin den Blog zu besuchen, gehen flöten. Gerade wenn man schon ein Stammpublikum hat ist es meiner Ansicht nach ungeheuer wichtig darauf zu achten, dass man glaubwürdig bleibt. Wenn ich zum Beispiel über das Dschungelcamp oder DSDS schreibe, dann möchte ich, dass die Leute wissen, dass mich das Thema eben interessiert. Gleiches gilt bei GNT oder anderen Themen, die medial durchaus von Interesse sind aber eben auch mich interessieren.
Die Monetarisierung ist ein wichtiges Thema, aber ich würde mir wünschen, dass eben die Blogs, die schon ein bestimmtes Publikum haben und seit längerer Zeit aktiv sind, diesen SEO-Scheiß unterlassen, nur um ihre Nutzerzahlen nach oben zu treiben. Wenn es wirklich ums Geld verdienen geht, dann sollten sich diese Leute einen extra Bereich in ihrem Blog schaffen, der bewusst darauf ausgelegt ist oder eine komplett neue Seite gründen, die man mit dem Zeug dann beliefern kann. Dagegen hätte ich rein überhaupt nichts. Warum soll man mit SEO-Themen nicht Geld machen.
Wenn man sich jedoch dazu entschließt, diese Themen mit seinen altbekannten einfach mal so zu mischen wird eines passieren: Die Stammleser zeigen den Finger und verschwinden. So wie ich heute bei drei Blogs, deren Macher mittlerweile nicht mehr seriös und glaubwürdig wirken. Und wenn das nicht mehr gegeben ist, gibt es keinen Grund, mir einen Blog anzuschauen. Es gibt Millionen von Blogs. Und nur die mit interessanten Themen _und_ einer tollen Persönlichkeit sind es wert, dabei zu bleiben.
Mich würde interessieren, wie ihr zu dem Thema steht. Habt ihr kein Problem damit, SEO-Inhalte zu mischen? Oder nervt euch das genauso an wie mich auch?






Bei mir fliegen solche Blogs gnadenlos und in der Regel Kommentarlos aus dem Feedreader. Leider passiert es immer wieder, dass die Leute plötzlich in Trafficwahn ausbrechen und anfangen über Gina-Lisa und Youp*rn zu schreiben… Keine Ahnung was das soll…
Das sehe ich sehr ähnlich, vor allem bei irgendwelchen wirklich offensichtlich themenfremden Einträgen werde ich schnell sauer und der RSS-Feed fliegt meistens ebenso schnell raus.
Ähnliches gilt auch für irgendwelche maschinengenerierten Texte, die auf Blogs zum Glück noch nicht häufig vorkommen.
Ich sags mal so: ich versuche es zwar auch des öfteren, aber eben nur mit solchen Themen die mich auch interessieren. Oder eben wenn es ein Produkttest war oder wenn es mal einen Amazon-Gutschein oder ähnliches gibt. Auch wenn ich das Geld momentan dringend nötig habe versuche ich es in Grenzen zu halten.
Richtig beeindruckt hat mich vor kurzem die Sache mit Bud Spencer. Ich hab drüber geschrieben weil es mich wirklich interessiert hat und keine 3 Stunden später sind meine Besucherzahlen für die nächsten Tage explodiert.
Bei solchen Ergebnissen könnte man zwar Blut lecken aber ich hab dann das Gefühl ich müsse mich verstellen.
Ich bin jetzt bei etwa 190 Leuten, die meinen Feed täglich lesen und dann auch das Blog besuchen (es werden also durchaus noch mehr sein), das will ich mir nicht kaputt machen indem ich das Zwischenmenschliche jetzt schleifen lasse und SEO betreibe.
Ansonsten lesen ich einen Feed immer testweise ein paar Tage, manchmal auch Monate. Wenn ich merke dass es mich nicht interessiert tu ich mir das dann auch nicht weiter an. Das kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden :)
Nervt mich. Machen Pseudo-Tech-Blogs gerne. Irgendwas nachplappern ohne Ahnung zu haben. Meinung haben ohne zu wissen worüber. Aber das merkt man recht schnell. Abbestellen und ignorieren.
Hmmmmm…!
Als erstes kann ich dir zustimmen, sowas ist mir auch aufgefallen in der letzten Zeit. Und ich fande es nervig.
Doch gerade frage ich mich, ob ich selber in die Schublade passe *g
Denn als ich nachdenklich meine letzten Posts überflogen habe, fand ich in der letzten Woche sowohl DSDS als auch GNT, lach. Ich passe also in das Beutescheman, hilfe!
Puh. Jetzt wird es schwierig.
Prinzipiell schreibe ich was ich will, weil es mich gerade in dem Moment interessiert. Punkt.
Natürlich weiß ich, dass man mit gewissen Themen Traffic macht. Sehr erfreut habe ich das letztes Jahr im November festgestellt, als ich über “das Supertalent” mit dem Derwisch-Tanz gebloggt hatte. Den ersten Eintrag dazu habe ich einfach nur so geschrieben, sprich weil ich es wirklich gut fand. Am nächsten Morgen habe ich dann grosse Augen gemacht, als ich die Trafficzahlen überflogen habe. Homerun! Und natürlich habe ich bei den folgenden 2 (?) Sendungen meinen Artikel aktualisiert und noch einen hinter geschoben, als Zusammenfassung. Das war ganz klar für Google.
Aber ansonsten versuche ich es eigentlich zu vermeiden, Artikel wegen Traffic zu schreibem. Das finde ich doof, irgendwie. Käuflich.
Nachdenklich bin ich jetzt aber, weil du DSDS und GNT erwähnt hast.
Ich frage mich also gerade selber, warum ich diese beiden Artikel geschrieben habe. DSDS weil ich mich aufgeregt habe *grins* und das der Welt auch mitteilen wollte. Und der GNT Artikel… hm… mir kam irgendwann Nachmittags die Idee, wie man lustig darüber schreiben könnte.
Fazit: Natürlich habe ich *gewusst*, das GNT & DSDS gerade “Google-Themen” sind. Aber der Grund für den Artikel war mein Interesse an diesem Thema, was ich hoffenltich *g* auch rüber gebracht habe.
Ich plädiere auf unschuldig!
Naja, es ist was anderes wenn einen DSDS wirklich interessiert und man da halt nen paar Zeilen drüber verliert. Aber man stolpert halt auch oft über “Nacktbilder von XYZ” Artikel… da ist ganz klar wo das hinführen soll…
Och, mich stört es nicht, solange es interessant geschrieben ist. Wenn es nur hohles Blabla ist um die Klickrate zu erhöhen, dann sage auch ich Adieu lieber Blog.
Lol, ist mir komischerweise gar nicht so aufgefallen in letzter Zeit. Muss ich direkt mal genauer gucken ;)
@Gilly: Die Leute sollen es ja schreiben, aber warum in dem Blog, der schon von so vielen Stammlesern geschätzt wird? Damit vergrault man die doch nur.
@Moritz: Maschinengenerierte Texte? Hast du dafür Beispiele? Habe sowas noch nie gesehen…zumindest nicht bewusst.
@Maya: Habe das damals bei dir mit Bud Spencer mitbekommen. Total cool…habe mich richtig für dich gefreut :-) Wichtig ist halt, dass man dem Autor abkauft, dass er sich für das Thema interessiert und nicht nur wegen dem Geld darüber schreibt.
@caschy: Abbestellen und ignorieren ist leichter als gesagt. Am liebsten würde ich den Leuten ordentlich und vor versammelter Besucherschaft die Meinung sagen und sie in Grund und Boden reden. Armseelig ist das…vor allem wenn Leute so tun als wären sie professionell in einem bestimmten Bereich und das, was herauskommt, ist nur Scheiße…
@Marc: Keine Sorge. Du warst nicht mit dem Artikel gemeint. Bei dir habe ich ja schon einige Male über mediale Ereignisse gelesen aber ich schreibe ja selber über solche Themen zwischendurch. Wichtig ist, wie in dem Artikel beschrieben, die Glaubwürdigkeit. Man merkt recht schnell, ob jemand Müll schreibt oder wirklich Interesse an einem solchen Thema hat. Und dann kann man sich daran orientieren und seine Konsequenzen ziehen…
@Nila: Ich beschäftige mich beruflich ja sehr mit Kommunikation und man erkennt meiner Ansicht nach bei vielen Leuten recht schnell, wenn es kein Artikel ist, der für die Leser sondern für Maschinen geschrieben wurde. Wenn ich einen Blog lese, dann auch wegen dem Menschen, der dahinter steckt. Die Massenthemen kann ich auch bei BILD lesen…
[...] zum Beitrag: Blog-Virus – SEO-Seuche greift um sich Antworten abbrechen. function showForm(obj){ obj.style.display = ‘none’; var ele = [...]
Damit sprichst du genau ein Thema an mit dem ich mich zur Zeit auch beschäftige. Ich werde bei meinen Blog weiter eine Richtung arbeiten nämlich Qualität vor Quantität, denn wenn die Bounce Rate momentan einen großen Einfluss hätte würden manche Topblogs ganz schön alt aussehen.
@Jokkel: Ich finde, man kann durchaus einen extra Bereich auf dem Blog einrichten, der sich dann eben mit dem Zeug befasst. Ist ja nichts schlimmes – im Gegenteil. Aber wenn der qualitativ gute Content dann mit dem schlechten Content beschmutzt wird…dann ist das echt nicht gut.
Naja, selber tue ich das nicht, aber ehrlich gesagt habe ich volles Verständnis dafür. Was ist denn so schlimm daran, wenn man eigene Finanzen ein bisschen aufbessern möchten?
Wir alle können doch ganz gut zwischen normalen Beiträgen und sowas unterscheiden, also wenn ich ein DSDS Beitrag sehe, lese ich den nicht weiter. Und die die sich für interessieren – bitte schön.
Das ist genau so wie mit der Werbung, es wird doch kein Blogger für Adsense oder Banner Einsatz verurteilt? Ich sehe hier kein großartigen Unterschied.
@Vitaliy: Darum geht es nicht. Wenn jemand Geld verdienen möchte, ist das doch ok. Aber er wird seine Stammleserschaft verlieren, wenn er solch einen Schrott dauerhaft bei sich posted. Es geht nicht um DSDS. Ich finde die Sendung ja auch ganz spannend aber man merkt doch recht schnell, wenn jemand nur wegen den Suchmaschinen und der Kohle bloggt. Wenn jemand Geld verdienen will, dann soll er das tun. Gar kein Problem. Aber nicht Schrottinhalte und gute Inhalte vermischen. Lieber für die Schrottinhalte einen neuen Blog aufmachen.
Ich hätte dann eine Idee, es gibt
rel=”nofollow”, seit Kurzem auch rel=”canonical”. Wie wäre es mit rel=”schrott”, was durch Plugins unterstützt und ausgebledet, und von Feedreaders ignoriert würde? :D
Ich sehe das in meinem Feed Reader auch immer öfter und wundere mich nur. Aber gut, jeder so wie er meint. Meistens sind das Themen die mich eh nicht interessieren und so hab ich das auch gleich wieder vergessen. Nur schade, dass man dann als Blogger nicht mehr so oft zum kommentieren kommt ;-)
In meinem Blog halte ich das so, dass ich über das blogge, das mich interessiert. Mal dieses, mal jenes. Wenn gerade mal was aktuell ist, schön. Wenn nicht, genauso schön. Ich lasse mich davon nicht beeindrucken. Schließlich kennt der “Seo” in mir auch andere Möglichkeiten, als mit für mich unrelevanten Themen nach vorne zu kommen ;-)
@Crazy Girl: Bei dir merkt man das auch. Du hast ja durchaus SEO-Themen drin ;-) aber ich merke bei dir das es gleichzeitig Themen sind, die dich interessieren. Und daher ist das auch absolut in Ordnung. Man muss einfach merken, dass die Person hinter dem steht was sie schreibt. Und dann ist fast alles erlaubt :-)
[...] Blog-Virus: Die SEO-Seuche greift um sich – Alpers interessanter Beitrag zum Thema Traffic- und SEO-Artikel [...]
@Alper Iseri: ich teile Deine Meinung. Jeder, der mit Blogs Geld verdienen will, sollte diese klar so strukturieren.
Ein Kuddelmuddel aus “Meinung/Privatem” und “Geschäft” hilft niemandem.
Generell würde ich sagen: zu jedem Themenbereich ein eigenes Blog.
Und bei Leuten, die sich für Themen interessieren, die sich gut monetarisieren lassen, ist das natürlich eine glückliche Fügung… ;-)
Hi Alper,
sehr guter Artikel. Ich finde es kommt immer drauf an, ob jemand wirklich nur auf biegen und brechen SEO Artikel schreibt und dabei immer nur mit dem Mainstream mit schwimmt. Also nur das schreibt, was gerade aktuell ist und gerade auf dem Fernsehen läuft um möglichst viele Besucher anzuziehen. Sei es zum Thema Dschungelcamp, DSDS oder was sonst noch so läuft. Das bringt zwar kurzfristig mehr Besucher, aber verliert dadurch aber auch Stammleser. Wenn es blöd läuft wird man auch noch bei Google abgestraft, weil die Absprungraten und die Besuchdauer auf einmal sinkt, weil der Besucher, der von google kommt schnell merkt, dass der Artikel nicht dass ist was er gesucht hatte.
Ich finde man kann nur gute Artikel über was schreiben, was einem auch selber interessiert. Man merkt schnell wen jemand was schreibt, dass gar nicht so sein Interessengebiet ist.
Ich nehme es aber keinen übel wenn er ab und zu einen Artikel schreibt und dabei das ganze mit seiner eigenen Persönlichkeit würzt. Die lese ich dann auch gerne auch wenn sie mich Normalerweise nicht interessieren würden.
Viele Grüße
Thomas
[...] bisher. Keine Themenänderung oder -vermischung. Ich habe mich ja nicht umsonst über die SEOisierung so aufgeregt. Also mache ich es anders [...]
[...] den letzten Tagen habe ich einiges an Feedback zu meinem Blog erhalten. Ein Feedback kam indirekt, andere Blogger wiederum haben mich direkt angesprochen. So hatte ich mit Ecki und [...]
Ich muss sagen, ich weiß nicht so recht, was für Beiträge gemeint sind, aber vielleicht lese ich die falschen Blogs. Mein Kriterium für einen Rausschmiss ist: Lese ich den Blog regelmäßig, oder “eigentlich nie”? Und das kann von vielen Faktoren abhängen.
Ich für meinen Teil weiß nichtmal so wirklich, wie sinnvoll die Blogstatistiken sind, die mir WordPress da so anzeigt, aber ich kann eher wenige Regelmäßigkeiten entdecken. Ich habe meinen Blog nur auf das Wort “Dijkstrabühl” optimiert (liegt aber wohl mehr am Wort als an dessen Häufigkeit). Und das bisher mit Erfolg. Er ist immernoch das erste Suchergebnis, wenn man das Wort bei Google sucht.
Ich bin mir sicher, dass es sich (leider) nie ändern wird, dass themenunpassende Beiträge in Blogs zu finden sein werden und deshalb mißbraucht. Einige beherzigen das und bleiben der Linie treu, andere haben eben die Dollar-Augen und halten sich nicht dran. Jeder Bloginhaber wird das alleine entscheiden, was oder wie sein Blog benutzt werden soll. Wünschenswert wären natürlich sinnvolle und passende Beiträge zu der jeweiligen Website.
Ist im Endefeckt nicht besonders schlau. Wie du schon gesagt hast warum dafür nicht einen neuen Blog erstellen. Es bringt auf lange Sicht einfach nichts. Stamm Leser werden verscheucht und die Einnahmen sind meistens nur kurzfristig.
Einfach einen neuen Blog für sowas erstellen. Da muss man es dann auch mit Themenspezifischen Linkaufbau nicht so genau nehmen.
Gruß Yves
SEO-Seuche … ich hab das mit SEO immer noch nicht richtig kapiert und deswegen kann ich dazu nichts sagen bzw. fühle mich nicht angesprochen ;)
Mir sind meine Besucher/Kommentatoren sehr wichtig und ich verstehe nicht, wie manche Blogs nur Masse, Masse, Masse haben wollen. Dieses Gejammere um Pagerank, wenn der mal wieder absinkt, oder Besucherzahlenneid … nee, da krisch isch die Krise! Als ob das das Wichtigste beim Bloggen wäre.
sorry, Yves, aber ich habe lange auf dieses Wort “Endefeckt” starren müssen, bis ich es verstanden habe *lol*
Ich kann da die Blogger schon verstehen. Bei den meisten geht es ja doch irgendwie ums Geld verdienen. Und so viele gute News kommen dann doch nicht rein, dass man immer darüber Schreiben könnte.
Viele Blogger wollen bestimmt auch nicht von den anderen Bloggs abschreiben und nehmen dann halt ein Thema das vielleicht nicht so gut zum Bog passt.
Man kann halt das Rad nicht immer neu erfinden!
Der Dachdeckermeister ist auch ein Meister….deshalb mein Name…
Ich bin ganz deiner Meinung. Gerade auf einer Subdomain kann man einiges des Trusts von der Hauptseite mitnehmen, wenn man das entsprechend verlinkt, ganz ohne seine Stammleser zu nerven. Zudem wird ein solches Vorgehen langfristig auch eher zu geringeren Besucherzahlen führen, weil die thematische relevanz eben nicht gegeben ist. Die paar tausend kurzfristigen Besucher mit irgendwelchen Stars, die sich ausgezogen haben, mit Klickpreisen die zudem unterirdisch sind, werden sich einfach nicht lohnen. Dann lieber ein Sideblog, wo man seine Gossipgelüste ausleben kann und dort eben themenrelevant solche Artikel gepostet werden können. Dagegen ist sicherlich nichts einzuwenden.
Kann man machen, muss man aber nicht. Ich gebe aber folgendes zu bedenken: Dein Artikel spricht natürlich etwas an, das nicht von der Hand zu weisen ist. Gleichzeit vergisst du die andere Seite der Medaille. Es ist ein wenig wie mit dem Schwanzvergleich, Linkbaits und Co. – Nicht jeder, der über Britney Spears fehlende Unterwäsche geschrieben hat, tat das wegen SEO.
Du wirst aber für die Leute/Blogs, die du angesprochen hast, wohl beurteilen können, ob diese das nun wirklich tun. Weil, weißt, es können Leute Artikel schreiben, die zwar perfekt nach SEO aussehen, aber am Ende haben diese Leute vielleicht gar keine Ahnung davon gehabt. Aber solche Leute hast du dann wahrscheinlich auch nicht ansprechen wollen.
@Alexander Trust: Natürlich wollte ich diese Leute nicht ansprechen. Ich kann ganz gut unterscheiden, ob jemand für SEO schreibt oder nicht. Dafür musst du dir nur die letzten 10-20 Artikel des Autors ansehen und weißt eigentlich schnell Bescheid. Ich schreibe auch manchmal über DSDS und das nicht wegen dem SEO-Mist ;-)
SEO-optimierte Beiträge zu schreiben finde ich ok, solange es um die eigene Zielgruppe geht :-) Ansonsten würde ich es nicht riskieren wollen, durch SEO-Mist-Beiträge die eigenen Leser zu vertreiben. Dann sollte man eher einen eigenen Blog dafür machen – wo es dann nur solche Posts gibt…
Ich finde auch SEO ist schon etwas gutes. Aber wie hier schon erwähnt wurde soll man Webseiten für die User erstellen und nicht für die Suchmaschinen.
[...] gefunden die sich mit dem Thema der Artikelvielfallt in Blogs auseinandersetzt. Alper nennt es SEO-Seuche und Andreas droht gleich mit dem Ende des [...]
Ich habe auf dieser Website für Ayurveda gesehen, dass es jetzt schon 250 Erkrankungen mit dem Erreger EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) geben soll. Weil ich in Kiel lebe, mache ich mir Sorgen, dass ich mich mit dem Erreger anstecken könnte. Heute habe ich gehört, dass rohes Gemüse der Verursacher sein kann. EHEC-Infektionen können im Extremfall zu Anämie und schließlich zu Nierenversagen führen. Wie kann ich mich davor schützen?