Weihnachtszeit, Spendenzeit. Das ist jedes Jahr so und wird wohl bis in alle Ewigkeiten so sein. Gerade jetzt liegen wieder bei vielen Menschen massig Spendenaufrufe im Briefkasten und im E-Mail-Postfach darauf abzielend, vielleicht den einen oder anderen Euro gespendet zu bekommen. Der Zeitpunkt hierfür ist natürlich nicht zufällig gewählt. Gerade zur Weihnachtszeit, wo der Gedanke der Nächstenliebe besonders aufflammt, sind die Menschen am ehesten bereit, einen kleinen Teil ihres Geldes auch anderen zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang frage ich mich, was eigentlich die deutschen Blogger denn zu Weihnachten an Gutem tun? Oder gibt es da gar nichts zu beschönigen, denn jeder denkt erst einmal an sich selber?
Der Hintergrund zu dieser Frage liegt bereits einige Tage zurück. Da bekam ich von einer Werbeagentur eine E-Mail zugesandt, die sich wohl zwischendurch mit meinem Blog beschäftigen. Diese Agentur hat sich für das Thema Nächstenliebe zu Weihnachten ebenfalls etwas einfallen lassen und engagiert sich in dem Themenfeld für Menschen, denen es eben nicht so gut geht. Genau genommen geht es um ein Projekt, welches Kindern in Kambodscha unter anderem hilft, eine schulische Ausbildung zu erhalten und somit Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.
Ich habe mich über diese besondere Art der Ansprache sehr gefreut, baten sie doch nicht direkt um Spenden sondern darum, über diese Aktion zu bloggen und ein Video hier einzubetten. Ich habe es mir überlegt, habe mich am Schluss jedoch dagegen entschieden. Der Grund liegt nicht darin, dass ich die Aktion nicht gut finde, sondern das ich niemandem guten Gewissens eine wohltätige Organisation empfehlen kann, die ich selber nicht kenne (Stichwort Seriösität) und bei der ich nicht weiß, wie viel Geld tatsächlich beim Empfänger ankommt. Ich werde sicher nicht der Einzige sein, der diese E-Mail erhalten hat und gleichwohl bin ich gespannt, wer sich dieser Aktion anschließen wird. Wir werden es in der Blogosphäre schnell herausfinden.
Nichts desto trotz ist es wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen und zwar nicht nur zu Weihnachten sondern prinzipiell immer mal wieder auch wenn das große Fest vorbei ist. Blogger in Deutschland können hierbei eine große Rolle spielen und nicht nur selber etwas Gutes tun sondern vor allen Dingen informieren und die Menschen daran erinnern, auch mal an ihre Mitmenschen zu denken. Das kann ein Posting sein mit einer Empfehlung für eine bestimmte Organisation oder einfach nur ein Knoten im Taschentuch für alle, doch mal darüber nachzudenken und vielleicht 10 Euro an eine Organisation zu spenden.
Besonders gespannt bin ich aber darüber wie diejenigen Blogger das Thema handhaben, die selber Geld mit ihren Blogs etwas Geld verdienen. Wird zu Weihnachten ein Teil davon gespendet oder generell für gute Zwecke eingesetzt? Ich würde mich sehr freuen, wenn sich der eine oder andere Blogger hierzu melden würde. Solltet ihr keinen Blog haben, so freue ich mich natürlich auch so über eure Rückmeldung.
Zu gewinnen gibt es auch etwas:
Wer bist zum 15. Januar 2009 zu diesem Thema einen Blogpost verfasst und per Kommentar oder Trackback/Pingback auf meinem Blog Bescheid gibt hat die Chance auf einen 20 Euro Gutschein von Amazon, der unter allen Teilnehmern von mir verlost wird. Wer keinen eigenen Blog hat, kann natürlich auch teilnehmen. Dafür einfach hier eine Antwort schreiben und auch ihr nehmt an der Verlosung teil :-)








[...] (MX) möchte auf seiner Seite http://www.meetinx.de/wordpress/blogparade-spendest-du-etwas-zu-weihnachten/ wissen, wie man zum Thema Spenden zu Weihnachten steht. Ich habe mit Spendenaufrufen von [...]
[...] schreibt: Weihnachtszeit, Spendenzeit. Das ist jedes Jahr so und wird wohl bis in alle Ewigkeiten so sein. [...]
[...] um Weihnachten herum überkommt die meisten und damit auch Unternehmen das Bedürfnis, Gutes zu tun. Mangels Zeit und Möglichkeiten zu direkter Hilfe, wird dieses Bedürfnis in erster Linie [...]
Ich sehe die Sache mit Weihnachten und Spenden eher kritisch. Die Menschen / Kinder / Armen / Weisen oder sonstige hilfbedürftige leiden das ganze Jahr, aber zu Weihnachten, da fangen wir auf einmal an Mitleid zu haben und / oder etwas zu spenden…
Wenn es uns wirklich so nahe gehen würde, dann würden wir auch im Sommer oder zu sonstigen Zeiten etwas spenden. Beispielsweise das Wechselgeld, welches sich andauernd im Geldbeutel rumtreibt immer an der Haustür in eine Dose werfen und sobald diese voll ist auf eines der bekannten Spendenkonten einzahlen. Einmal im Jahr zu Weihnachten auf die Spendenaufrufe von kleinen Kindern im Fernsehen (o.ä.) zu reagieren finde ich zwar auch toll, aber es beruhigt doch eher nur das eigene Gewissen und gibt uns wieder ein Jahr Ruhe…
Gut finde ich deine Entscheidung nicht einer bestimmten Organisation beizutreten / für eine bestimmte Kampange Werbung zu machen! Ein allgemeiner Spendenaufruf um der Welt zu helfen ist da deutlich besser, denn so wird keiner bevorteilt oder als schlechter geeignet dargestellt.
Mit freundlichen Grüßen
Dann füge ich meinen Beitrag mal “per Hand” ein: http://www.thomas-matterne.de/index.php?/archives/2283-Die-diesjaehrige-Spende-geht-an-….html
Viele Grüße
[...] warum sind wir gerade zu Weihnachten so empfänglich für Spendenbitten? Okay, Weihnachten, Geschenke, Jesus, Opfer bringen, Nächstenliebe, … dessen bin ich mir [...]
“Per Hand” scheint Mittel der Wahl zu sein: http://www.alexander-langer.de/2008-12-28/warum-spenden-wir-zu-weihnachten.html
grmpf :(
hier ein kleiner aber feiner artikel zu deiner blogparade…
http://blog.servervoice.de/2008/12/30/die-weihnachtsspende/
[...] Endlich mal eine Blogparade die hoffentlich bewirkt, dass mehrere Menschen auch an andere denken- und nie vergessen wie gut es und doch geht! Nähere Inforamtionen zu der Blogparade findet ihr hier: Spendest du etwas zu Weihnachten? [...]
Die UNO hat eine weltweite Umfrage durchgeführt. Die Frage lautete: “Sagen Sie bitte ehrlich Ihre Meinung zur Lebensmittel-Knappheit im Rest der Welt”. Hier das Ergebnis der Umfrage:
Die Europäer haben nicht verstanden, was “Knappheit” bedeutet.
Die Afrikaner wussten nicht, was “Lebensmittel” sind.
Die Amerikaner fragten, was unter “dem Rest der Welt” zu verstehen sei.
Die Chinesen baten verwundert um zusätzliche Erklärungen zum Begriff “Meinung”.
Im italienischen Parlament diskutiert man zur Stunde noch immer über die Bedeutung des Begriffs “ehrlich”.