
Seien wir mal ehrlich miteinander. Wer von uns hat nicht schon längst das Gefühl zu dem Ursprung der Nahrung verloren, die wir Tag für Tag so zu uns nehmen? Wie die Putenbrust produziert wird, die wir auf unserem Brötchen haben. Wie die Eier gebrütet und hergestellt werden und wie die Milch in den Getränkekarton kommt. Selbst bei so ursprünglichen Produkten wie Hackfleisch oder anderen Grundnahrungsmitteln geht es doch in den meisten Fällen uns Verbrauchern gar nicht mehr um die Tiere die verarbeitet wurden sondern nur um das Endprodukt. Genau das mögen sich auch die Macher dieses Kurzfilms mit dem prägnanten Namen “Frühstück” überlegt haben, als sie diesen geschaffen und online gestellt haben.
Vor einigen Jahren nahmen mein Freund und ich seine damals sieben jährige Tochter Jessica auf einen Angelausflug mit. Als sie den ersten Fisch fing, wollte ich ihn ihr wegnehmen um das Tier zu töten und es für das Abendessen zuzubereiten.
Jessica fing bitterlich an zu weinen an und war empört über den Gedanken, das schöne Tier zu essen.Wir warfen den Fisch zurück in den Teich und gingen stattdessen in einen Supermarkt, um dort etwas zu Essen zu kaufen….
…Jessica entschied sich für Fischstäbchen.
Der Kurzfilm “Frühstück” erzählt von drei glücklichen Tieren auf einer Weide: Einem Huhn, einer Kuh und einem Schwein. Jede Geschichte fängt zunächst ganz wundervoll an, bis sie jedoch genau ins Gegenteil verkehrt und uns ein Bild aufzeigt, dass ziemlich erschreckt aber nichts anderes darstellt, als die Wahrheit. Sehr beeindruckend und ich habe noch einige Minuten hier gesessen und darüber nachgedacht. Wie geht es euch dabei?
CREDITS:
director/ Kris Hofmann
voice over/ Alexander Hacke
Illustrations/ Page Tsou & Kris Hofmann
cinematography/ Mirko Beutler
sound/ Tobias Eivingthanks to/ Mahi Klosterhalfen, Danielle de Picciotto,
Rick Poyner, Nick Bell, Herwig Hofmann & Anita Hofmann






Sehr schön.
Und mal wieder ein Filmchen das mich daran erinnert, warum ich in Australien den Entschluß fasste, mich zukünftig bewußter und, so lange ich selbst koche, vegan zu ernähren.
Schade das meine Eltern bis heute nicht verstehen (wollen), warum mir beim Anblick des “leckeren Grillhänchens” regelmäßig speiübel wird…
Danke
Respekt André: Bei mir kommt das eher von Zeit zu Zeit. Ich kaufe vermehrt Bio-Produkte aber nicht immer. Ich achte eher auf einige grundlegende Dinge aber das halt nicht durchgängig. Irgendwie glaube ich, bin ich noch nicht soweit, mich komplett umzustellen. Mir fällt das noch relativ schwer. Habe aber Respekt und Bewunderung für jeden, der das schafft.
Nun, so lange ich allein lebe und mich allein ernähre, ist es kein Problem das ganze auch vegan zu tun.
Wenn ich aber zu Hause bin, schaut die Situation schon ganz anders. Da wäre ich schon froh, wenn es vegetarisch möglich wäre.
Aber gut, ich denke wichtiger als die konsequente Durchhaltung ist vielmehr, dass man sich der “Probleme” bewußt ist/wird und nicht einfach weg schaut. Es ist ja nichts verkehrtes daran, einen Burger beim M zu essen, nur sollte man, meiner Meinung nach, sich auch darüber bewußt sein, wie die Tiere gequält werden und welchen Einfluß gerade die Fastfood-Industrie auf die “Nahrungsmittelproduktion” genommen hat.
Falls du mal die Chance hast an den Film zu kommen… die Doku “Food Inc.” kann ich da sehr empfehlen.
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