Während ich auf meiner Arbeit einen Windows-Laptop mit einer Dockingstation und 2 großen externen Bildschirmen verwende, habe ich Zuhause für mein MacBook Pro “nur” einen externen – dafür aber sehr großen – Bildschirm. Mein MacBook liegt nebendran und mehr als einmal habe ich mich gefragt, warum es eigentlich keine Dockingstation gibt, wo man sein Notebook ganz einfach reinstecken kann, ohne jedes einzelne Mal die etlichen Kabel dranzustöpseln und den Kabelsalat quer über dem Tisch liegen zu haben. Klar – mit kabelloser Tastatur und Maus spart man sich schon einiges aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade bei Arbeitsplätzen, die nah am WLAN-Router liegen, die Verbindung speziell zur Maus gestört wird. Sie fängt an zu flackern – zumindest bei mir. Außerdem bleiben noch immer genügend Kabel übrig. Eine zeit- und platzraubende Geschichte, die mich schon seit einigen Jahren nervt.
Dockingstation für MacBook und MacBook Pro
Aus den USA kommt nun ein Produkt, auf das ich womöglich gewartet habe. Es nennt sich “Henge Docks” und ist eine Dockingstation für die MacBook- MacBook-Pro-Serie. Das Gerät beinhaltet alle notwendigen Anschlüsse und ist im Gegensatz zu den meisten Dockingstationen, die ich so kenne, nicht horizontal, sondern vertikal angelegt. Das MacBook wird also von oben in die Dockingstation eingeführt und ist sofort mit allen notwendigen Anschlüssen verbunden. Kein Kabelsalat, kein Gefummel und mit einem Klick ist das Notebook ein- oder auch schon wieder ausgesteckt. Die auf der Webseite des amerikanischen Herstellers gezeigten Bilder lassen auf ein sehr hochwertiges Produkt schließen, welches sich gut in den jeweiligen Arbeitsplatz integrieren lässt und nicht stört.
Mit Sicherheit gibt es einige Dockingstationen, die man für das MacBook verwenden kann. Mir gefällt diese Lösung ganz besonders, weil ich, wenn ich an meinem großen externen Bildschirm arbeite, das interne Display meines Macbook Pro gar nicht verwende und es dann in seiner vollen Breite auf dem Tisch liegt. Wer seinen Laptop während der Arbeit jedoch zusätzlich aufgeklappt lässt, ist mit dieser Lösung sicherlich nicht so zufrieden. Aber gerade für die Kombi “13 Zoll-Macbook (Pro) und großer Bildschirm” ist diese Produktentwicklung meiner Ansicht nach ein echtes Highlight.
Wer sich jetzt noch ein wenig davon abschrecken lässt, dass es diese Geräte eventuell nur in den USA gibt, hat sich getäuscht. Denn die Dockingstationen von Henge Docks sind auch in Deutschland zu erwerben und damit auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Die Dockingstationen sind mit Preisen ab 59 Euro meiner Ansicht nach ziemlich günstig (vergleichbare Dockingstationen für Notebooks der etablierten Hersteller wie HP, Dell etc. kosten meines Wissens nach immer viel mehr) und man hat noch einen deutschen Ansprechpartner, wenn etwas eventuell doch nicht so laufen sollte. Denn gerade das Thema Service ist meiner Ansicht nach ein ganz wichtiger Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte. Besonders, wenn es um elektronische Geräte geht. Da geht es für mich doch ganz in Ordnung, dass die Preise in Deutschland 1:1 vom Dollar übernommen werden. Bei solchen Produkten schaue ich nicht auf jeden kleinen Cent. Und wie gesagt: Service ist immer eine ganz wichtige Sache. Aber ein Blick lohnt dennoch auf die amerikanische Hersteller-Seite, da hier noch ein wenig mehr über das Produkt selber berichtet wird – auch der Blog ist ziemlich interessant.
Ich habe mir jetzt mal zwei dieser Dockingstationen vorbestellt und werde mal schauen, wie sie sich im Alltag so bewähren werden. Eventuell folgt dann noch ein zweiter Artikel, sobald sie da sind. Ich bin zwar kein Apple-Blog aber da hier viele Leute aus Agenturen oder kreativen Berufen reinschauen, ist dieses Produkt mit Sicherheit für den einen oder anderen von euch interessant.
Wer sich mehr über das Produkt informieren oder es sich zulegen möchte, kann dies auf der deutschen Seite oder auf der amerikanischen Seite tun.






Klingt eigentlich ja ganz cool. Aber wenn der Fernseher aus ist, dann ist das Macbook ja im Stand-by.Modus, und ich kann z.B. mit EyeTV keine Sendungen aufnehmen, oder?
Der Preis ist wirklich günstig. Hatte vor ein paar Tagen davon gelesen und es nicht weiter beachtet, weil ich vermutet hatte, dass es eh viel zu teuer ist :D
Bedenken hätte ich nur bei der vertikalen Position. Da dürfte sich die Festplatte eventuell nicht ganz so wohl fühlen, außer du hast eine SSD verbaut :)
@_Sven: Dein Einwand hört sich logisch an. Ich denke, da hast du auch recht mit deinem Einwand. Ich selber nutze mein MacBook nicht, um Sendungen aufzuzeichnen, daher entfällt bei mir dieses eventuell negative Kriterium.
@Nils: Gute Frage. Ich weiß zwar, dass bei älteren Festplatten dadurch eine erhöhte Fehlerdichte aufgetreten ist aber soweit ich weiß, hat sich das bei den neueren Festplatten mittlerweile erledigt…
Ich finde die Docking Station schon ziemlich cool und habe mich auf der Homepage schon eingetragen, damit ich bescheid bekomme, sobald es das Teil gibt. Bis dahin werde ich aber mit sicherheit noch einmal nachdenken müssen ob es das Geld wert sein wird, schließlich müsste man sonst auch nur 2 bis 3 stecker ins MacBook stecken und hat den gleichen Effekt…
Genial und super praktisch für jemanden den sowohl einen Apple Desktop Komputer als auch einen Apple Laptop besitzt.
Ich hab meinen Desktop Rechner auch vor Jahren entsorgt und Arbeite nur noch mit meinem Notebbok und einer Docking Station. Bisher habe ich immer mit WIndows Rechnern gearbeitet. Die MacBook Pro reizen mich aber auch und ich überlege mir beim nächstem Rechner Apple mal eine Chance zu geben. Mir ist aber auch gleich aufgefallen das es scheinbar keine Docking station von Apple gibt umso mehr freut es mich das ich über diesen Artikel gestolpert bin. Sieht ja ganz gut aus und optisch find ich die vertikale bauweise auch ganz interessant. Somit scheint sich das Problem mit der Dockingstation wohl bald zu erledigen.
Ein weiterer Punkt ist aber: Ich möchte zwei Monitore mit 1920×1200 anschliessen. Hier hört es dann wohl auf. Das Dock bietet ja leider keine zusätzlichen Anschlüsse und am MacBook Pro laßt sich kein 2ter Monitor anschließen. Oder gibt es doch eine möglichkeit, zwei seperate Monitore am MacBook zu Betreiben?!
@Anonym: Ja das stimmt wohl. Aber es sind eben diese 2-3 Kabel. Bei einigen Leuten dürften es wohl noch mehr sein. Und dann passt es auch schon wieder.
@Dieter Burmel: Sehe ich genauso
@Holger: Ich werde mal versuchen Kontakt zu den Machern aufzunehmen, damit sie sich hier zu Wort melden.
@Alper
Danke. Aber ich gehe davon aus das die Macher da auch nicht weiter helfen können. Das Hendge Dock ist ja im weiteren Sinne nur ein “Standfuß” mit entsprechenden Steckerbefestigungen. Ich nutze zur Zeit eine Dell Docking station die mein Notebook um ein paar weitere Anschlüsse erweitert, die sich nicht am Gerät befinden. u.A. ein DVI + ein VGA anschluss. Am NB wäre nur ein VGA vorhanden. Somit hab ich am DVI den primären Monitor und am VGA den sekundären.
Beim MacBookPro gibts es wohl nur die Möglichkeit eine Matrox TripleHead2Go zu verwenden, wodurch aber beide Monitore als ein einziger angesteuert werden, was Nachteile beim Arbeiten mitbringt.. Ein Monitor über USB anschleißen, wodurch die performance leidet.. Oder eine externe Grafikkarte über den ExpressCard Slot, der leider nur noch im 17 Zoll MacBookPro vorhanden ist.. Schade eigentlich.
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