Einen kurzen aber doch sehr interessanten Artikel habe ich eben auf sueddeutsche.de gelesen. Dort geht es um die Frage, ob und warum große Unternehmen anders behandelt werden, als kleine oder mittelständige Unternehmen.
Tatsache ist doch: Wenn eine Familie Huber schlecht wirtschaftet, kommt der Gerichtsvollzieher. Wenn eine Firma Maier schlecht wirtschaftet, sieht es auch nicht anders aus. Wenn allerdings eine Großbank mit Milliarden Euro Mist baut, dann kommt der Staat und bügelt alles aus. Ist das der Sinn einer Demokratie? Warum werden die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen? Warum geht die Bank nicht einfach pleite, weil sie wohl im Markt nichts mehr zu melden hat?
Einige werden jetzt sagen, dass dann ja sehr viele Leute auf der Straße sitzen würden und der Markt zusammenbrechen könnte. Das sehe ich nicht so. Zum einen würden die Geschäfte dieser Bank sehr schnell von anderen Banken übernommen werden (so eine Bank wird ja nicht einfach verkauft – sie würde dann ausgeschlachtet) und zum anderen würden die wirklich guten Banker sehr schnell bei einer anderen Bank unterkommen. Die schlechten haben in den vergangenen Jahren sicher sowieso genügend Geld verdient und sich ihre Taschen vollgestopft.
Ich kann die Mentalität von solchen gierigen Raffsäcken sowieso nicht verstehen und gutheißen, die mit allen Mitteln so viel Geld wie möglich machen wollen und es jahrelang auch tun. Und dann, wenn es nicht mehr funktioniert, kommt halt der Staat und wir machen irgendwann von vorne weiter.




