Die Fünfsation ist in aller Munde. Noch nie gab es einen Tarif, bei dem man in alle Netze für nur 5 Cent pro Minute telefonieren konnte. Wow. Vor einigen Tagen habe ich die Werbung für die Fünfsation von E-Plus das erste Mal entdeckt und habe mich nun etwas näher mit der Thematik befasst. Wie damals schon eingeschätzt, gibt es nun etliche Seiten, die sich mit der Fünfsation befassen.
So wie es aussieht, muss man, um die Fünfsation zu erhalten, zwei Zehnsation-Verträge innerhalb von 30 Tagen abschließen. E-Plus nennt das den Bring-mit-Vorteil. Dann muss man eine Teilnahmekarte ausfüllen und an E-Plus schicken. Erst danach wird dann aus dem Tarif Zehnsation die Fünfsation. Beide Kunden werden per SMS ¸ber den Tarifwechsel von der Zehnsation in die Fünfsation informiert.
Es gibt jedoch einige Einschränkungen: Die maximale Minutenanzahl in andere Mobilfunknetze ist auf 10.000 Minuten pro Monat beschränkt. Eine Kostenbremse für E-Plus. Weiterer Haken: Der Vertrag gilt 24 Monate und muss nach 12 Monaten um erneut 24 Monate verlängert werden, um die niedrige Grundgebühr von 5 Euro zu halten. Ansonsten verdoppelt sich die Grundgebühr auf 10 Euro. Die Anschlussgebühr ist mit 35 Euro pro Vertrag auch sehr sehr happig.
Aktuell gilt der neue Tarif Fünfsation lediglich in München und Hamburg. Ich gehe davon aus, dass E-Plus erst einmal die Resonanz testen mächte und für sich selber, ob sich der Tarif auch wirklich rechnet. Wenn nicht, dann ist der Verlust nicht allzu hoch gewesen.
Durch die Einrichtungsgebühr bei Vertragsabschluss und die Grundgebühr rechnet sich der Tarif tatsächlich erst relativ spät für Nutzer. Ich schätze mal, dass rund 150 Minuten vertelefoniert werden müssen, bevor sich das rechnet. Wohl zu viel für all diejenigen, die kaum mal über 50 Minuten im Monat kommen.
Dennoch bleibt die Fünfsation interessant. Ich bin gespannt, was da noch so auf uns zukommt.






Aktuell ist ja neben o2o und anderen Anbietern mit s.g. Kostenairbags relativ viel in Bewegung und ich denke, es erwarten uns in Kürze zahlreiche neue Tarife – auch in Richtung Flat, auch bei den Discountern. Daher muss ich bei dem 10.000-Minuten-Limit ein wenig schmunzeln, da die Ausnutzung eine Rechnung von 505 Euro zur Folge hätte und dafür ca 23 Prozent des Tages telefoniert werden müsste, was widerum zu einen extrem genervten Umwelt führen wird (Stichwort: Wie ist das Wetter bei Euch? / Habe mir neue Schuhe gekauft? / Hast du gestern GNTM/DSDS/welchen Dreck auch immer gesehen? / Jacqui ist jetzt mit Alex zusammen / Haben einen total tollen Handytarif und die mach ich arm mit meinen 9999 Minuten und was kostet eigentlich die 10.001 Minute… 1 Trillion Dollar.… uuuaahhhh…..
@Reik: In den letzten Jahren war es ja vorwiegend E-Plus, die eine neue Preisrunde eingeläutet haben. Dieses Mal scheint es tatsächlich O2 zu sein. Auch wenn der Tarif für Wenig- bzw. Normaltelefonierer nicht unbedingt interessanter ist als ein Prepaid-Angebot, so ist die Kostenbremse ab 60 Euro inkl. (!) SMS doch wirklich sehr interessant. Ich bin mir sicher, dass die anderen Anbieter mit der Zeit nachziehen werden.
10.000 Minuten – hm *g* Könnte ja sein, dass irgendjemand das vielleicht für eine unseriöse Sache nutzen möchte wie z.B. einem Lowcost-Router für Gespräche vom Festnetz zum Handy. Das wäre mit 5 Cent pro Minuten natürlich total günstig. Frage ist natürlich tatsächlich, was die machen, wenn man über die 10.000 Minuten kommt. Vielleicht kriegt man dann einen Preis :-))
Also der direkte Link zur Promotion ist hier:
Ich kann allerdings nicht sehen, das es nötig wäre weitere Zehnsation Tarife abzuschließen. Allerdings ist das Angebot Regional begrenzt und Z.B. in Hamburg verfügbar, jedoch nicht in Berlin.
http://www.teltarif.de/e-plus-schafft-fuenfsation-wieder-ab/news/35177.html
[...] Alternativ kann ich auch einen BASE Vertrag empfehlen. Hier bekommt man für 10 € im Monat eine Flatrate zu BASE, Eplus und ins Festnetz, sowie Inklusivminuten in andere Netze. Schließt man in kurzer Zeit (1 Monat) zwei Zehnsation Web Edition Verträge ab, so kann daraus sogar Fünfsation werden – so Meetinx. [...]