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Hetzner verbietet Mirror von WikiLeaks auf eigenen Servern – Domainfactory duldet es – UPDATE

By on 06.12.2010

Ja, ich habe mit dem Gedanken gespielt, hier auf meetinx unter wikileaks.meetinx.de einen WikiLeaks-Mirror einzurichten. Ich habe das nicht an die große Glocke gehängt sondern wollte einfach meinen Teil (und mein Geld) dazu beitragen, die Welt ein wenig transparenter zu machen. Da ich bei Hetzner einen eigenen Managed-Server habe, wäre das alles sicher ohne Probleme in Ordnung – dachte ich mir. Sicherheitshalber habe ich Hetzner dennoch mal per Mail gefragt, ob das in Ordnung geht. Die Antwort kam sehr schnell:

[…]laut unseren AGB ist das Hosten von Content von Wikileaks nicht moeglich.
Bitte lesen Sie dazu § 6.2[…]

Der Paragraph 6.2 von Hetzner sagt aus:

6.2 Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte zu veröffentlichen, welche Dritte in ihren Rechten verletzen oder sonst gegen geltendes Recht verstoßen. Das Hinterlegen von erotischen, pornografischen, extremistischen oder gegen die guten Sitten verstoßenden Inhalten ist unzulässig. Wir sind berechtigt, den Zugriff des Kunden für den Fall zu sperren, dass hiergegen verstoßen wurde. Das gleiche gilt für den Fall, dass der Kunde Inhalte veröffentlicht, die geeignet sind, Dritte in ihrer Ehre zu verletzen, Personen oder Personengruppen zu beleidigen oder zu verunglimpfen. Das gilt auch für den Fall, dass ein tatsächlicher Rechtsanspruch nicht gegeben sein sollte. Wir sind nicht verpflichtet, die Inhalte unseres Kunden zu überprüfen.

Hetzner bezieht sich hier also eindeutig darauf, dass WikiLeaks die Daten nicht gehören und daher nicht auf einem Server von Hetzner hinterlegt werden darf. Ehrlich gesagt ziemlich schade, da ich dadurch nicht das verwirklichen kann, was ich eigentlich möchte. Ich bin ja sonst ganz zufrieden mit Hetzner – und rein aus rechtlicher bzw. unternehmerischer Sicht kann ich deren Aktion auch verstehen. Fraglich ist dennoch, ob das gesellschaftlich so richtig ist. Denn wären alle Serveranbieter auf der Welt so, dann hätte WikiLeaks keine Plattform und die Redefreiheit wäre um ein großes Stück ärmer.

Übrigens: Domainfactory geht damit ganz anders um:

Von unserer Seite aus werden wir so etwas nicht selbst tun, da wir damit unsere Rolle als möglichst “neutraler technischer Dienstleister” bewusst aufgeben, uns in eine schwierige Position begeben und Kunden irritieren würden. Zumal sich die Frage stellt, in welchen Fällen man das dann zukünftig machen sollte und wann nicht.

Auf einem ganz anderen Blatt steht aber natürlich das ebenfalls im o.g. Foren-Thread angesprochene Hosting von Wikileaks-Mirrors durch Kunden von uns. Hiervon haben wir konkret und im Einzelfall bisher zwar keine Kenntnis, sind aber nach den bisher bekannten rechtlichen Aspekten auch nicht negativ diesbezüglich aufgestellt. Denn letztendlich ist es – trotz der weiter oben erwähnten, seltenen Ausnahmen – eben unseren Kunden überlassen, welche Inhalte sie auf ihren Webseiten veröffentlichen, so lange kein Verstoß gegen geltende Gesetzte oder vertragliche Bestimmungen vorliegt bzw. durch z.B. massive DDOS-Attacken unsere Infrastruktur und andere Kunden empfindlich gestört werden.

Chapeau Domainfactory…

Update #1: Was aus einer kleinen Anfrage für eine meiner Ansicht nach gute Sache so werden kann, rockt gewaltig. Netzpolitik.org verweist in einem Artikel auf mich, Golem.de ebenso und gerade hat sogar Heise.de meinen Artikel erwähnt und ebenfalls verlinkt. Wow. Ich bin baff.

Update #2: Ich habe jetzt Hetzner noch einmal angeschrieben und um Detailinfo gebeten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie mir bitte erläutern, auf welchen Punkt Sie unter §6.2 Bezug nehmen? Zumal Mitbewerber von Ihnen wie beispielsweise Domainfactory angeben, dass es rechtlich wohl keine Probleme gäbe, die Inhalte auf Domainfactory zu hosten. Domainfactory duldet die Platzierung von Mirrors auf ihren Servern.

Zweite Frage: Wie sieht es aus mit Root-Servern, die bei Ihnen stehen? Gilt das von Ihnen geäußerte „Verbot“ dann dennoch? Oder gilt es nur bei Managed Servern?

Danke im Voraus und viele Grüße
Alper Iseri

Mal schauen, was dabei heraus kommt.

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44 Comments
  1. Ben

    06.12.2010

    Ich bin so unglaublich glücklich darüber, zu df gewechselt zu sein. Chapeau!

  2. Paul

    06.12.2010

    Ein Bekannter von mir hatte sich ebenfalls die gleiche Frage gestellt und die unterschiedlichsten Anbieter um Stellungsnahme gebeten.

    Auch ich spiele mit dem Gedanken etwas Speicher an WikiLeaks abzugeben und möchte dadurch das Projekt unterstützen. In meinen Augen geht es gerade erst richtig los mit der Revolution.

    Link:

  3. Markus Veltre

    06.12.2010

    Hetzner reagiert so, weil sie so reagieren müssen. Trotzdem gibt es bei Hetzner schon seit längerem Wikileaks-mirrors bzw. Einstiegsseiten. Auch TOR-Nodes werden dort betrieben. Unter *Duldung* von Hetzner, die davon wissen – aber nix tun.

  4. facepalmenderLöwe

    06.12.2010

    Es ist unwahr, dass die Veröffentlichung der Cables gegen das Copyright verstößt, Regierungsdokumente sind vom Copyright nämlich ausgenommen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain#Government_work

    Im Übrigen legt Hetzner überhaupt nicht dar, worin genau der Verstoß bestehen soll, sonst könnte man sie nämlich widerlegen. Sie wollen aus Bequemlichkeit nur einfach keine „Schwierigkeiten“.

  5. dan

    06.12.2010

    Ich habe gerade dasselbe hier in der Schweiz erlebt! Bei Hostpoint!

    Allerdings schreibt man mir, dass:
    Aus technischer Sicht kann die SharedHosting-Infrastruktur von Hostpoint für das Mirroring generell nicht genutzt werden. Einerseits kann der Account bei Hostpoint überlastet werden, wenn zu viele anderer Mirrors temporär oder dauerhaft nicht erreichbar sind. Ausserdem ist die gesamte Umgebung dann möglichen Angriffenausgesetzt (kann z.B. plötzlich unsere Nameserver betreffen).

    Das Mirroring erhöht also das Risiko massiv hinsichtlich Anfälligkeit für Überlastungen als auch das Aussetzen gegenüber Angriffen. Darunter zu leiden hätten vor allem andere Kunden auf dem SharedHosting – und das ist der Hauptgrund, weshalb wir Mirroring im Allgemeinen nicht erlauben können. Die anderen Kunden nutzen Ihr Hosting auch für geschäftskritische Daten, wo die Auswirkungen von Problemen für uns nicht Abschätzbar sind.

    Man schafft auch bei uns die Freiheit ab! Ich werde den Provider wechseln.

  6. Stefan

    06.12.2010

    IANAL, aber es ist zweifelhaft, dass die Dokumente nach deutschem Recht illegal sind. Da sie von der US-Regierung stammen, sind die Public Domain, daher greift das Urheberrecht hier nicht. bleibt Geheimnisverrat. Da sprechen mehrere Gründe dagegen, z.B. dass der Inhalt der Depeschen ja nicht mehr geheim ist und außerdem stellt sich die Frage, ob der Paragraf auch ausländische Staatsgeheimnisse schützt.

  7. pascal

    06.12.2010

    aber verständlich, ich kann mir vorstellen dass Hetzner nur ungern eine DDoS-Attacke wie sie zur Zeit gegen Wikileaks gerichtet ist, in ihre Richtung gelenkt sehen wollen… (vor allem bleiben sie dann auf den Kosten sitzen: verursacht massiv Traffic, Kunde kanns nicht bezahlen…)

  8. pham

    06.12.2010

    Stimme facepalmenderLöwe zu – Hetzner versäumt es leider, zu erläutern, welche der Regeln aus dem zitierten Pragraphen konkret verletzt würden.
    Deswegen kann man wohl davon ausgehen, dass der eigentliche Grund reine Feigheit ist. Schade, denn ich habe Hetzner in der Vergangenheit immer wieder Bekannten empfohlen. Das sollte ich wohl überdenken …

  9. Eric

    06.12.2010

    Warum nehmen die Leute zum spiegeln der Dokumente nicht freenetproject? Ein Node ist sehr schnell aufgesetzt. Das ist zensurresistent, dezentral, verteilt und skaliert.

    Man muss nur noch *einen* Schlüssel irgendwo posten.

    http://freenetproject.org

  10. LloydBosch

    06.12.2010

    Es ist überhaupt fraglich, ob das Argument zulässig ist. Denn es ist zu bezweifeln, dass die USA (oder sonstwer) das Urherberrecht beanspruchen werden oder können.

    Zum einen ist mir nicht bekannt, dass dies bereits geschehen sei. Dann stellt sich die Frage, ob das überhaupt möglich ist; es könnte einerseits problematische Konsequenzen haben und zum anderen gibt es da noch jenes:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain#Government_work

  11. Torben Schultz

    06.12.2010

    Dann nur mal zur Info, Server4You verbietet es auch, erste Mailanfrage wurde so beantwortet:

    „vielen Dank für Ihre Anfrage. Es wird unsererseits ausdrücklich nicht erlaubt, einen Wikileaks-Mirror zu hosten. Vielen Dank.“

    Die Nachfrage nach den Gründen so:

    „bitte akzeptieren Sie, dass wir dieses nicht wünschen, wir werden dieses nicht näher begründen.“

    Also – Augen auf bei der Provider Wahl ;-)

  12. LloydBosch

    06.12.2010

    Die Begründung von Server4You kann ich eher nachvollziehen: Es mag ja auch durchaus sein, dass man kein dDoS auf seinen Leitungen möchte…

  13. NetzBlogR

    06.12.2010

    Euer Engagement in allen Ehren, aber was Hetzner da macht, ist rein rechtlich die sauberste Variante: Laut AGB ist es nicht erlaubt, Material zu hosten, das Rechte Dritter verletzt.

    Geklaute Dokumente stellen eine solche Rechtsverletzung dar.

    Und spätestens, wenn einem Provider wie Domainfactory ein solcher Content gemeldet wird, müssen auch sie – aufgrund der o.g. Rechtslage – den Content entweder entfernen oder zumindest sperren.

    Das Ergebnis dürfte das selbe sein: Mirror down.

  14. NetzBlogR

    06.12.2010

    Nachtrag: Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht (!) werden, sind natürlich Public Domain und nicht urheberrechtlich geschützt.

    Es geht hier aber um regierungsinterne Dokumente, die der Geheimhaltung unterliegen. Diese zu veröffentlichen ist für sich genommen eine Straftat. Das hat mit dem Urheberrecht gar nichts zu tun.

  15. Ben

    06.12.2010

    Zur Beurteilung der rechtlichen Situation empfehle ich den Artikel von domainFACTORY:

    http://blog.df.eu/2010/12/06/wikileaks-mirror-rechtslage-aus-providersicht/

  16. pham

    06.12.2010

    @NetzBlogR:
    „Es geht hier aber um regierungsinterne Dokumente, die der Geheimhaltung unterliegen. Diese zu veröffentlichen ist für sich genommen eine Straftat. Das hat mit dem Urheberrecht gar nichts zu tun.“

    Nachdem schon Dein erstes Argument (Urheberrecht) durchfällt, wie in mehreren Kommentaren bereits erläutert, muss ich leider feststellen, dass das zweite, oben zitierte, ebenso blanker Unsinn ist.

    Die Weitergabe solcher Dokumente ist zwar nach US-Recht eine Straftat für diejenigen Personen, welche im Rahmen ihrer Arbeit für die Geheimhaltung zu sorgen haben (weshalb auch ein gewisser Bradley Manning in Haft sitzt, der beschuldigt wird, die Informationen an WikiLeaks übergeben zu haben).

    Für den Empfänger (WikiLeaks, New York Times, u.a.) ist es allerdings *keine* Straftat, die Dokumente dann zu veröffentlichen.

    Hast Du dich nicht gefragt, warum der Provider, der z.B. die Webseite der New York Times hostet, diese nicht gekündigt hat? Dort werden nämlich die gleichen Dokumente zur Verfügung gestellt wie auf WikiLeaks‘ eigener Webseite.

    Vielleicht solltest Du auch mal die Geschichte der „Pentagon Papers“ nachlesen. Dort ging es nämlich tatsächlich um „Top Secret“-Dokumente, die aber nach einer Entscheidung des Supreme Court trotzdem völlig legal in der New York Times (und anderswo) publiziert worden waren.

  17. Hetzner-Kunde

    06.12.2010

    Ich hab nen Server bei Hetzner und bin ganz froh drum dass es dort keinen WL-Mirror geben wird… der wird früher oder später DDoS anziehen.. und zwar nicht den Pipifax den Gameserverbetreiber o.ä. abbekommen.

  18. Daniel

    06.12.2010

    Ich betreibe Freitag einen WikiLeaks-mirror. Der Traffic ist bisher moderat, von DDoS keine Spur. Verbreite hier bitte keine unnötige Panik.

  19. miro

    06.12.2010

    Streng genommen ist dies so nicht nachvollziehbar, die Inhalte der Regierung sind nicht urheberrechtlich geschützt (konkret `public domain`), die Weitergabe nur für Regierungsmitarbeiter strafbar. Hier ist eher das (verständliche) Abhalten von erhöhtem Trafficaufkommen – u.A. durch denial of service – von Interesse.

    ciao

  20. Renne

    06.12.2010

    Die Wikileaks-Seiten zu spiegeln, kann zum juristischen Problem werden.

    Eleganter, dezentraler und angriffsstabiler ließen sich die Daten verbreiten, indem Wikileaks die Daten über die dezentralen Caches des Freenet (http://freenetproject.org/) als FreeSite publiziert, und Wikileaks-Unterstützer für User, die keinen Freenet-Daemon laufen haben, HTTPS-2-Freenet-Gateways anbieten, auf die die Wikileaks-Domain verweist.

    Ein Gateway, der nur Daten zwischen dem User und einem „VPN“-Netz vermittelt, ohne sie selbst vorzuhalten, ist rechtlich schwerer anzugreifen. Ausserdem bietet er dann ja nicht nur Zugang zu Wikileaks, sondern auch zu anderen, legalen Angeboten im Freenet.
    Im Gegensatz zu einer Baumstruktur (z.B. Rsync Master + Slaves) ist das Freenet durch die dezentralen Caches auch nicht durch Angriff auf einige wenige Server lahmzulegen.

    Dazu muss auf einem Server lediglich eine JRE und der entprechend konfigurierte Freenet-Java-Daemon laufen.

  21. egal.

    06.12.2010

    Martin hat generell Angst um seine Infrastruktur, das war schon immer so. Die ist halt minimalistisch und nicht auf größere DDOS‘ vorbereitet. Deshalb fährt er eben diese Schiene.

    Das mag zwar jetzt nicht unbedingt gute Presse geben, aber im Endeffekt ist das egal, so wie das Geschäft momentan für ihn läuft.

  22. unwissend

    06.12.2010

    ich setze auf torrents!

    Verteilung geschieht auch dezentral. inhalt legal, illegal, egal, torrent lebt!
    parallel tor-netzwerk laufen lassen. da müsste man noch ein http-dienst mit dem mirror anbieten, da reicht mir leider meine leitung nicht aus.

  23. Schuster

    06.12.2010

    Das ist mutig von df. Hätte ich nicht gedacht, das ein deutscher Provider einfach so zusagt.

    @Alper
    Warum sollte Hetzner das hosten auf einem root zulassen, wenn bei der Verneinung auf die AGB verwiesen wird? Kann mir schwer vorstellen, dass für die root-Server andere AGBs gelten.

  24. akurei

    06.12.2010

    Bisher hatte ich ja nichts gegen Hetzner.
    Für die Zukunft werde ich jedoch diese fragwürdige Entscheidung Hetzners in meine Entscheidungsfindung, bei welchem Anbieter ich meine Server anmiete, einbeziehen.

    Dank an den Blogbesitzer! Chapeau!

  25. Björn

    06.12.2010

    Ist es nicht so, dass Text der von Angestellten der US Regierung im Dienst erstellt werden Public Domain sind und frei verfügbar? So wie die ganzen Bilder von US Soldaten auf Wikipedia…. Zum Beispiel steht unter dem Bild der USS George Washington, dem Flugzeugträger den sie neulich zu Manöver mit Südkorea geschickt haben:

    „Dieses Bild ist das Werk eines Seemanns oder Angestellten der U.S. Navy, das im Verlauf seiner offiziellen Arbeit erstellt wurde. Als ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten ist diese Datei gemeinfrei.“

    Würde nicht grundsätzlich, unabhängig davon ob es nun beabsichtigt war es bereits jetzt und nicht etwa in 20 oder 30 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich machen, auch für ein „Cable“ eines US Diplomaten gelten?

    Gut das Material ist geheim, aber das hat ja nichts mit Urheberrecht zu tun. Wikileaks ist der US Regierung ja nicht verpflichtet. Wer immer es an Wikileaks weitergegeben hat mag ein Verräter sein, aber das heißt ja nicht das daraus Verpflichtungen für Wikileaks entstehen, oder?

  26. Christoph

    07.12.2010

    Ich denke nicht, dass es Hetzner interessieren sollte, was der Kunde auf seinem Server tut, so lange es keine ernsthaften strafrechtlichen Bedenken gibt. Zivilrechtliche Ansprüche mögen die Parteien doch bitte untereinander klären. Einen Grund, weshalb sich Hetzner in sowas einmischen soll, sehe ich nicht.

  27. Jack

    07.12.2010

    Ich werde die Anfrage ebi einem Service Provider stellen, rein theoretisch könnten wir dann eigene Hardware dort unterbringen.

    Daher ich in diesem Berreich eh tätigt bin….

    Mail Jack@forum-deluxe.de

    sowas kann man ja mal auch besprechen wie man da vorgehen kann jabber chat oder voicechat like ts3

    lg jack

  28. Daniel

    07.12.2010

    Du kannst auf jeden Fall den Provider wechseln und kündigen. Das ist an den Haaren herbeigezogen. Spiegel macht sich auch nicht strafbar und der Guardian auch nicht, wenn sie die Depeschen auf ihren Servern haben. Du hast allgemein zugängliches Material auf dem Server. Schwachsinn. Hetzner kommt bei mir auf die BOYKOTT-Liste.

  29. aPEX

    07.12.2010

    Hetzner sollte man sofort boykotieren!

    Zum Glück betreibe ich meine Seiten seit mehreren Jahren bei Domainfactory. Deutsche Firmen die den Amis hinterhecheln, aus Angst dann selbst die Entscheidung treffen was legal & illegal ist, brauchen wir nicht… Das sind auch die ersten die bei einer wie auch immer gearteten Zensur ganz vorne stehen und da sehe ich die Firma Hetzner.

  30. someone

    09.12.2010

    also ich bin bei hetzner und betreibe schon länger einen wikileaks mirror bis jetzt ohne probleme…

  31. Sven

    26.02.2014

    Aktuell gilt bei hetzner folgendes:

    Tor Relay (non-exit) laufen bei Hetzner einwandfrei und sind erlaubt:

    Exit-Node läuft solange bis „abuse“ eintrudeln… aslo am besten Port 80, Torrent-Ports etc sperren, wenn schon Exit-Node.

    Bezüglich wikileaks habe ich leider keine Erfahrung.

    Weiter so!

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ALPER ISERI
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meetinx.de ist ein Blog von Alper Iseri. Ich bin Berater für Digitale Medien und lebe in der Hansestadt Bremen.

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