Gerade habe ich im Rahmen einer Recherche einiges über Hilfsorganisationen, ihre verschiedenen Einsatzgebiete und freiwillige Helfer gelesen. Es ist schon beeindruckend, was für Massen an Geld von Menschen für Menschen tagtäglich bewegt werden. Es geht sogar soweit, dass daraus eine regelrechte Industrie entwickelt hat, die an der Hilfe für andere Menschen gehörig dazu verdient. Die meisten Hilfsorganisationen sind darauf angewiesen, Menschen zu bezahlen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Ob nun durch Plakatwerbung, Broschüren, Magazine, Internet-Werbung oder andere Dinge.
Ich habe mir schon seit langer Zeit vorgenommen, persönlich etwas Gutes zu tun – hatte aber persönlich Sorge, was denn mit meinem Geld passiert, wenn ich es denn einer Organisation spende. Freie Zeit für freiwillige Tätigkeiten haben ich nicht wirklich – was konnte ich schon ausrichten? Die Gelegenheit ergab sich für mich vor über einem Jahr, als eine gemeinnützige Stiftung mich ansprach, ob ich für sie nicht als freiberuflicher Berater für Kommunikation und Redakteur arbeiten könnte. Vornehmlich ging es um ein Kundenmagazin welches geschaffen werden und mindestens einmal im Jahr erscheinen sollte.
Die Gespräche liefen gut und die Arbeiten dieser Stiftung kamen meinen Hilfsgedanken ziemlich nah. Also habe ich mich dazu entschlossen, meinen Teil dazu beizutragen. Nein, ich arbeite nicht kostenlos für diese Stiftung sondern verlange nur die Hälfte von dem, was ich normalerweise bei anderen Unternehmen für meine Dienstleistungen fordere. Somit liegt meine Tätigkeit stark unter dem branchenüblichen Durchschnitt. Profitieren tun beide Parteien davon: Die Stiftung, weil sie einen günstigen externen Mitarbeiter hat und natürlich ich, weil ich viel Erfahrungen sammeln kann und gleichzeitig etwas Gutes tue.
Wer also wie ich mit einem gewissen Talent gesegnet ist – sei es Webseiten, Schreiben, Verkaufen oder was auch immer – kann damit etwas Gutes tun, ohne eigenes Geld dafür zu investieren.





