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Interstellar – Ein besonderer Science Fiction-Film

By on 07.12.2014

Interstellar Film

Vergangene Woche war ich endlich in Intersteller. Endlich deswegen, weil ich als Science-Fiction-Fan schon sehr gespannt darauf war, was Christopher Nolan dieses Mal so auf die Leinwand bringen würde. Letztendlich sind ja alle Filme echt Geschmackssache. Die tausenden verschiedenen Meinungen und Interpretationen könnt ihr ja überall im Netz lesen. Meine soll nicht die 1001. sein. Von daher werde ich euch verschonen mit irgendwelchen Details über Fehler, die im Film passiert sind, Dinge, die physikalisch ggf. nicht richtig sein könnten (meinen zumindest einige Physiker) oder andere Dinge, die doof sind. Nein, mir hat der Film insgesamt echt gut gefallen. Weil er eben anders ist.

Die meisten Science-Fiction-Filme folgen eigentlich immer einem bestimmten Muster und sind in gewisser Weise sogar vorhersehbar. Dabei spreche ich nicht unbedingt davon, dass der Hauptdarsteller nicht stirbt bzw. nicht sterben kann, weil die gesamte Story auf ihn konzentriert ist. Vielmehr weiß man eigentlich in den meisten Filmen: Die Menschheit gewinnt gegen die bösen Aliens, der gute Cop gewinnt gegen den Verbrecher und eine Liebesgeschichte geht immer gut aus. Bei Interstellar ist das meiner Ansicht nach echt anders. Der Film nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Charaktere – und natürlich den Hauptcharakter – zu beschreiben und sie dem Zuschauer näher zu bringen. Selbst Nebenfiguren wie der Sohn, der am Anfang doch eine Nebenrolle zu spielen scheint, wird später – zumindest für mich – eine echt tolle Rolle spielen, die mir selber sehr nahe ging.

Interstellar

Bei Interstellar wusste ich nicht, was als nächstes kommt. Ich wusste nicht, ob ein Protagonist stirbt, ob jemand die Wahrheit sagt oder lügt. Es war auch nicht klar, welches Ende die gesamte Mission dann wirklich nehmen würde. Warum entscheidet man sich für diesen Weg und warum nicht für den anderen? Vieles ist Logik, manchmal aber auch Bauchgefühl. Und um dieses Bauchgefühl geht es meiner Ansicht nach sehr stark in dem Film.

Die Meinungen im Netz und auch bei meinen Freunden gehen weit auseinander. Manche finden ihn episch und echt groß, andere hingegen sehen ihn als zu sehr in die Länge gezogen und keiner echten Spannung. Ich gehöre zur ersten Fraktion. Toller Film, man fühlt mit und ist Teil des Ganzen. Und dann kommt man aus dem Kino und denkt sich einfach nur: Der Film ist anders. Ja, das ist er wirklich.

Hier noch ein paar Trailer für euch. Wer sich für Science Fiction interessiert, sollte ihn ggf. auf seine Liste setzen:

Bildquelle: Warner Bros.

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ALPER ISERI
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meetinx.de ist ein Blog von Alper Iseri. Ich bin Berater für Digitale Medien und lebe in der Hansestadt Bremen.

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