Manchmal ist es eben doch nicht direkt der Chef, der anfängt, einen zu nerven. Es kann auch über Umwege passieren, wenn sich der Vorgesetzte dafür entscheidet, für ein wenig musikalische Unterhaltung zu sorgen. Schwierig wird es dann, wenn diese Musik einem nicht nur nicht gefällt sondern einem ehrlich gesagt sogar ziemlich auf die Nerven geht. Noch schlimmer ist es, wenn man sich eigentlich konzentrieren muss. Was dann? Schaltet man einfach die Musik aus und setzt sich dem Ärger seines Chefs aus oder beisst man die Zähne zusammen und lenkt sich ab? Schwierige Frage…

Der Protagonist in diesem schönen Kurzfilm mit dem Namen Distraxion entscheidet sich für den schwierigen Weg und sieht sich mit einer Musik konfrontiert, die sich in Fleisch und Blut manifestiert. Er gibt sich wirklich Mühe aber am Ende gibt es nur eine Lösung: Die vollkommene Vernichtung!
Obgleich Distraxion nicht mit einem perfekten Design aufwarten kann, zieht einen der Kurzfilm doch sofort in seinen Bann. Verantwortlich ist die meiner Ansicht doch wirklich sehr eingängige und ganz und gar nicht nervige Musik, die unseren Protagonisten in den Wahnsinn treibt. Mike Stern hat gemeinsam mit Scott Trosclair und weiteren Teilnehmern einen wirklich schönen Kurzfilm geschaffen. Chapeau.





