Als ob das Desaster mit Ypsilanti nicht genug wäre, geht es jetzt weiter mit der Volks-Verdummung. Thorsten Schäfer-Gümbel, aktueller SPD-Spitzenkandidat und Lakaie von Ypsilanti, fordert aktuell eine Zwangsanleihe für Wohlhabende. Seiner Ansicht nach wäre eine staatliche Zwangsanleihe ein schnell wirksames Instrument, um zusätzliches Geld für die Bewältigung der Wirtschaftskrise zu mobilisieren. Sein Plan: Wohlhabende, deren Finanz- und Immobilienvermögen über 750.000 Euro liege, sollten dem Staat zwangsweise 2 Prozent des Vermögens leihen – und das für mindestens 15 Jahre. Die geschätzten Einnahmen von 50 Milliarden Euro sollen dann zur Belebung der Wirtschaft investiert werden.
Meine Meinung: Nicht nur peinlich sondern auch noch unverschämt. Zwangsanleihen und Enteignungen gab es zuletzt in einem nicht so schönen Kapitel der deutschen Geschichte. Hass zwischen Arm und Reich zu schüren ist niemals gut. Warum konzentriert sich der Herr nicht mal auf das Geld sparen? Auf die Entschlackung des Staates? Auf mehr Produktivität und Effektivität? Und wie wäre es, anstatt immer wieder ein paar Videos online zu stellen, sich mal Gedanken darüber zu machen, wie man die Probleme mit Gehirn und Verstand und nicht mit meiner Ansicht nach dummen Aussagen löst. Die 50 Milliarden Euro werden doch sowieso wieder nur verbraten.
Vor der aktuellen Wirtschaftskrise gab es genügend Möglichkeiten, Geld zu sparen und effektiv einzusetzen. Aber nein, die Politiker haben das Geld allesamt verfressen und verfüttert. Die Merkels, Steinmeiers, Ypsilantis, Kochs, Schäfer-Gümbels und wie sie alle heißen interessieren sich nun leider einen feuchten Dreck darum, wie es mit der nächsten Generation vorangeht. Was Deutschland braucht ist ein ehrlicher Aufräumer. Der unnötige Ausgaben kürzt und den Staat der Reihe nach modernisiert. Eine Mammut-Aufgabe…aber zu schaffen wäre es. Aber ob sich jemand tatsächlich darum bemühen wird? Ich glaube es nicht. Und Schäfer-Gümbel ist genauso unwählbar wie Ypsilanti. Mit solchen Aussagen und sie im Rücken als die Strippenzieherin erst recht.






Deine politische Unbedarftheit entlockt mir ein leichtes Schmunzeln.
Du unterschätzt die Macht der Lobbyisten und Besitzstandswahrer in Deutschland. Politiker sind in hohem Maße von deren Meinungen und Ansichten abhängig. Geht es darum die Rente zu reformieren, steigen Ihnen die zig Millionen Rentner auf das Dach. Kürzt man die Subventionen für die Steinkohleförderung im Ruhrgebiet, wird mit dem Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen gedroht. Versucht man etwas an den Medikamentenkosten zu schrauben (sei es im Bezug auf Generika oder sonst was) drohen Apothekerverbände und Pharmazieunternehmen mit ähnlichen Argumenten. Soll der Spritverbrauch für in Deutschland hergestellte Fahrzeuge gedrosselt werden, zieht die Automobilindustrie mit den selben Drohungen nach. So lässt sich der Quark ständig weiterrühren.
Das Einzige was in dieser Situation helfen dürfte / könnte wäre ein Radikalschnitt – mit anderen Worten Krieg oder Revolution. Doch das hängt mit Wohlstandseinbußen für alle zusammen – mit anderen Worten, entweder alle oder keiner.
Andreas – mir ist durchaus bewusst, wie stark Lobbyisten und Besitzstandswahrer in Deutschland sind. Das Reformen durchaus möglich sind, siehst du an der Neuformierung der Sozialhilfe bzw. Hartz IV. Oder schau dir mal die Steinkohle an – die Förderung läuft auch da bald aus. Das war meiner Ansicht nach definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn das viele Leute anders sehen. Deutschland muss sparen, Deutschland muss gerade in der Verwaltung, der Gesetzgebung und den Steuern schlanker werden. Selbstverständlich ist das nicht einfach. Aber machbar wäre es dennoch…ohne Krieg oder Revolution ;-)
Kann mich den Ausführungen über Ypsilanti und Nachfolger nur anschließen! Die aktuellen Äußerungen des großen Münte, Bündnisse mit den Linken auf Länderebene seien akzeptabel, sind schlichtweg eine Katastrophe. Vergessen diese Leute so schnell, dass es sich hier um nichts anders handelt als die Nachfolger der SED? Bespitzelung, Schießbefehl und Unterdrückung der Meinungsfreiheit! Die Ablehnung auf Bundesebene kaufe ich der SPD nicht ab. Sobald ein paar politische Posten mehr herausspringen…. Für mich ist die Partei nicht mehr wählbar.