Dank Alper (vielen Dank noch einmal für das Geschenk :D) und einer kleinen Odyssee durchs Supportland (dazu gleich mehr) bin ich nun auch endlich in der Lage, etwas zu diesem tollen Zeitvertreib zu schreiben.
Zunächst einmal eine wichtige Information für Mac-User: es kann passieren, dass sich auf der CD, die auf der Hülle sowohl als PC- als auch Mac-tauglich gekennzeichnet ist, nur der PC-Installer befindet – der Mac wurde vergessen. Solltet ihr davon betroffen sein (so wie ich), dann geht wie folgt vor:
1. Fotografiert die Spielhülle, die CD und den Kaufbeleg.
2. Verfasst eine E-Mail, in welcher ihr eure Adresse angebt und an die ihr die Fotos anhängt und schickt sie an nbg@maxupport.de (nein, da ist kein Tippfehler in der Adresse ;)).
3. Ihr erhaltet eine Bestätigungsmail des Supports (kann ein paar Tage dauern).
4. Ein paar Tage später liegt die CD mit dem Mac-Installer im Briefkasten.
Meine Mail habe ich am 21.01. rausgeschickt und am 31.01. war die CD da.
Zum Spiel:
Allgemein
World of Goo ist ein Puzzlespiel, das vom Grundprinzip her stark an “Lemminge” erinnert. Es gilt mit Hilfe von Schleimkugeln eine Konstruktion bis zu einem Zielpunkt zu bauen und auf diese Weise eine bestimmte Anzahl an Schleimkugeln durch den Ausgang zu befördern. Klingt einfach, kann aber ganz schön tricky werden, da Physik eine Rolle spielt.
Entwickelt wurde das Spiel von 2D Boy, einer Zwei-Mann-Indie-Schmiede bestehend aus Ron Carmel and Kyle Gabler. Letzterer lieferte auch den Prototyp namens “Tower of Goo” – WoG ist die Fortentwicklung.
Erschienen ist es für Windows (CD und Steam), Mac (CD) und Wii (nur über WiiWare). Die Linux-Version befindet sich noch im beta-Stadium.
Testsystem:
iMac 20”
2,4 GHz Intel Core 2 Duo
4 GB Ram
ATI Radeon HD 2400 128 MB
Mac OS X 10.5.6
Die Installation der 100mb an Daten ist nicht der Rede wert ;)
Grafik
Das Spiel stellt keine großen Ansprüche an die Hardware. Eine 3D-Karte soll’s laut Packungsbeschreibung sein, mehr steht da nicht. Die kann also ruhig schon etliche Jahre auf dem Buckel haben, Shader etc. kommen nicht zum Einsatz, denn das Spiel ist im Comic-Stil gehalten. Ich war ja schwer angetan von der Grafikgewalt eines Fallout 3, die der Grafikkarte das Letzte abverlangt. Genauso begeistert bin ich dagegen von dem einfachen Zeichenstil bei World of Goo – das Spiel versprüht Witz und Charme und ist echt ein Hingucker.
Sound
Erste Sahne. Wer’s nicht glaubt, kann sich den kompletten Soundtrack von der Seite der Entwickler ziehen, den geben die nämlich einfach so her. 
Horcht schon mal rein: The Goo Filled Hills
Gameplay
Es gibt 5 Kapitel, jedes ist unterteilt in mehrere Level. In jedem Abschnitt gilt es, aus den niedlichen kleinen Schleimbällen eine Konstruktion zu bilden, die bis zum Eingang eines Rohres reicht, das den Ausgang aus dem Level darstellt – und durch dieses Rohr muss immer eine bestimmte Anzahl Goos geschleust werden. Dabei müssen Abgründe überwunden werden, spitze Pfeiler sollten auch tunlichst nicht berührt werden, und dann gilt es noch das ganze Gebilde auszubalancieren, damit es nicht umkippt oder die Verbindungen reissen und alles in den Abgrund stürzt. Manchmal geht’s auch mit Hilfe von Luftballons in die Luft. Und auch die Goos sind unterschiedlich, da sind schwarze, grüne, gelbe, durchsichtige – manche sind, einmal in Position gebracht, nicht mehr zu bewegen, andere wiederum kann man aus dem Gefüge entfernen und woanders neu platzieren, usw. usf.. In jedem Level gibt es Hinweisschilder, die mit geheimnisvollen und kryptischen Ratschlägen, wie das Level zu meistern ist, aufwarten. Hat man das Ende erreicht und sind alle freien Goos im Rohr verschwunden, zieht man einen Hebel und man erhält Punkte je nach verbrauchter Zeit und Anzahl der Goos. Die Punktzahl kann man dann an eine Highscoreliste übermitteln. Hat man mehr als die erforderliche Zahl Goos durchs Rohr geschickt, werden diese in der “World Of Goo Corporation” gesammelt und dort versucht man dann mit ihnen einen möglichst hohen Turm zu bauen. In Form von Wolken am Himmel sieht man, wie hoch andere Spieler weltweit schon gekommen sind.
Die Steuerung ist denkbar einfach, man braucht nur die linke Maustaste. Per Drag and Drop werden die Goos dort platziert, wo man sie haben will. Das ist schon alles.
Fazit
Das Spiel bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung. Es ist kurzweilig, fordert, begeistert durch Aussehen und musikalische Untermalung und ist zudem noch DRM-frei und ohne CD zu spielen. Und wie ich schon sagte, dann geben sie auch noch den Soundtrack einfach so her. Das muss man mit einem Kauf belohnen (saugen ist uncool).
Eine Fansite gibt es auch, dort findet man ein paar neue Level und neue Texturen für die Goos.
httpvh://de.youtube.com/watch?v=-A_JfkzPwww






Freue mich, dass dir das Spiel so viel Freude bereitet und dein Bericht ist wirklich allererste Sahne. Danke für das tolle Review und noch viel Spaß beim zocken. Bald gibts dann das nächste Game :D
hab mir world of goo auch vor nem monat oder so geholt, finds richtig cool, letztendlich war es etwas cool, will es auf meinem iPhone haben, bietet sich schon fast an.