Heute früh habe ich den lokalen Müllentsorger der Stadt Offenbach angerufen, um meinen Sperrmüll abholen zu lassen. Der Herr am Telefon war sehr freundlich aber teilte mir mit, dass der nächste Termin erst am 3. Juli sei. Wie ihr ja wisst, sind wir zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr in Offenbach sondern in Hamburg. Eine Express-Abholung würde gehen, war aber mit 47 Euro doch zu teuer.
Ich teilte dem Mann mit, dass ich nicht viel an Sperrmüll habe und ich nicht zu den Leuten gehöre, die einfach ihren Müll rausstellen, damit es dann irgendwann einmal abgeholt wird. Vielleicht gäbe es ja doch eine Möglichkeit? Der Mitarbeiter fragte mich, wie viele Teile ich denn hätte und wie groß die seien. Nun, es sind tatsächlich nur 4 Teile und als er das hörte meinte er, das sei kein Problem. Er würde direkt morgen früh einen Kleinlaster vorbeischicken, um die Sachen abzuholen. Kosten würde es auch nichts – mein vorbildliches Vorgehen müsse ja auch belohnt werden.
Das nenne ich mal Service. Vor einigen Jahren, als die Müllabfuhr noch in ihrem behördlichen Zwangsjäckchen war, hätte es sicher geheißen “Nein, geht nicht – Dienstvorschrift”. Aber heute ging das wirklich einfach und locker. Daumen hoch für die ESO in Offenbach.




