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| 21. Juli 2009

Privat und Geschäftlich: Von der Kunst, Kompromisse einzugehen

Vor einigen Tagen habe ich euch darüber berichtet, dass ich bei einigen meiner Inhalte Probleme bekommen habe. Einige Personen, mit denen ich beruflich zu tun habe, waren nicht das erste Mal nicht begeistert darüber, dass ich ein Unternehmen kritisiert habe und haben mir dies auch offen und direkt mitgeteilt. Die Reaktionen auf meinen Artikel von euch haben mich sehr gefreut. Haben sie mir doch noch ein wenig mehr gezeigt, dass meine offene und direkte Art von den meisten Menschen in meinem Umfeld generell geschätzt wird. Eine Bestätigung also auf der ganzen Linie.

Gestern habe ich mich mit einer Frau über das Thema unterhalten, die sich gut mit diesen Dingen auskennt. Wir haben ein sehr offenes Gespräch geführt und schnell war klar, dass eigentlich gar nichts falsch daran ist, wenn man privat seine Meinung äußert aber im Beruf dennoch professionell reagiert. Ärgern tun sich die kritisierten Personen aber auf jeden Fall (mir würde es nicht anders gehen) und da ist halt die Frage, wie professionell die Unternehmen und Personen reagieren. Und genau da wird es kritisch. Es gibt einige Branchen mit denen ich arbeite, bei denen Kritik überhaupt nicht willkommen ist. Da wird man gleich auf eine “schwarze Liste” gesetzt nur weil man privat mit etwas nicht einverstanden ist. Andere Unternehmen freuen sich hingegen über die Kritik, gerade wenn man in einem persönlichen Gespräch auch diese Kritik begründen kann. Viele Unternehmen lernen aus diesen Aussagen und versuchen, sich zu verbessern.

Und das ist ja eigentlich auch die hauptsächliche Intention, wenn ich etwas kritisiere. Mir geht es ja nicht darum, ein Unternehmen zu boykottieren oder es in den Ruin zu treiben. Ich will meinem Ärger Luft machen und klarstellen, was für mich gute Produkte, guter Service und gute Kundenbindung bedeutet. Das haben einige Firmen leider noch immer nicht verstanden. Und wenn mir einfach aus meinem reinen Gefühl ein Produkt nicht zusagt, dann ist das eben auch meine persönliche Ansicht, genau wie ich jemandem sage, dass mir eine bestimmte Musik gefällt oder eben nicht.

Nun – heraus gekommen ist für mich nun folgendes: Ich werde einen Kompromiss eingehen müssen, weil einige Branchen mit Kritik leider nicht so umgehen können, ich allerdings auf sie angewiesen bin. Ich werde daher über die Unternehmen entweder generell gar nichts mehr schreiben oder nur noch dann, wenn mir etwas wirklich außergewöhnlich gut gefällt. Ansonsten gibt es nichts mehr zu dem Unternehmen. Ob das nun gut oder schlecht ist, mag jeder für sich selber beurteilen. Ich persönlich kann damit leben – bzw. muss es sogar. Es hängen Einnahmen damit zusammen, auf die ich mit meinen 32 Jahren leider nicht verzichten kann. Aber bei all dem Negativen gibt es auch was positives: Wenn ich tatsächlich mal ein Buch schreibe, dann könnte ich über die Branche etwas schreiben :-))

Ansonsten werde ich meine Kritik bis auf die eine Branche so beibehalten wie bisher, muss mich jedoch auch mal zurückhalten, wenn ich mich über etwas ärgere. Und das fällt einem Südländer wie mir manchmal doch recht schwer. Aber das werde ich schon schaffen. Ganz bestimmt. Danke für euer zahlreiches Feedback. Hier bei meetinx wird sich eigentlich nichts ändern. Meinen Stammlesern wird das auch nicht auffallen. Also keine Sorge – alles in bester Ordnung ;-)

| 20. Juli 2009

Drop the Knife – Ein interaktives YouTube-Adventure

YouTube entwickelt sich in letzter Zeit immer mehr zu einem interaktiven Abenteuer. So ist es seit Kurzem bei YouTube möglich, Interaktionen in die Videos mit einzubinden und somit bestimmte Reaktionen mit bestimmen Aktionen zu verbinden. Eine Aktion, die dieses Feature ganz besonders zu nutzen weiß ist das Adventure “Drop the Knife”. In diesem interaktiven Abenteuer kann der Nutzer in verschiedenen Situationen entscheiden, wie er sich verhalten möchte und muss mit anschauen, wie seine Handlungen den Geschichtenstrang massiv beeinflussen. Einige Entscheidungen führen zu einer Sackgasse – andere hingegen führen zu einem neuen Strang.

a-different-ending
Bildquelle: YouTube Video

Eine faszinierende und sehr erfolgreiche Art für eine Aktion zu werben. In diesem Fall geht es natürlich darum, Waffen zu verbannen und sich selbst dazu entschließen, Waffen fern zu bleiben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Und jeder kann entscheiden, ob er leben oder sterben möchte. In dem nachfolgenden Adventure “Drop the Knife” – “Choose a different ending” hast du die Wahl.

Sehr gut gemacht und eine wirklich tolle Idee. Viel Spaß beim spielen.

| 19. Juli 2009

Video: Duke Nukem’s Disease – Das Leben als First Person Shooter

Das Spiel Duke Nukem hat wie nur sehr wenige andere Spiele auch eine ganze Generation geprägt. Das geht mittlerweile schon so weit, dass es sogar schon die ersten Krankheiten gibt, die nach diesem Computerspiel benannt werden. Nämlich dann, wenn Menschen sich verhalten, als würden sie sich selber in einem First Person Shooter sehen. Diese Krankheit nennt sich dann Duke Nukem’s Disease – also Duke Nukem’s Krankheit.

duke-nukems-disease

Und was so eine Krankheit für einen Menschen bedeuten kann, seht ihr in dem nachfolgenden Kurzfilm, der euch in verständlichen Worten und klaren Bildern vor Augen führt, wie es diesen Menschen mit ihrer Krankheit so geht. Sehr traurig, findet ihr nicht auch? :-))

| 19. Juli 2009

HD Trailer: Surrogates – der neue Science Fiction Kracher mit Bruce Willis

Anfang 2010 ist es soweit und der neue Film mit Bruce Willis mit dem Namen Surrogates kommt endlich in die deutschen Kinos. Ich selber bin ja ein ungeheuer großer Fan von Science-Fiction-Filmen und denke, dass auch dieser neue Film mit Bruce Willis meinen Erwartungen voll und ganz gerecht werden wird. Nicht nur, weil Bruce Willis selber ein großer Schauspieler ist – auch die Story hinter Surrogates wird die Massen begeistern – da bin ich mir voll und ganz sicher:

In einer nahen Zukunft leben die Menschen allesamt in einer vollkommenen Isolation. Das Leben selber erfahren sie lediglich durch künstliche Roboter, in die sie sich selber einklinken und dann durch die Welt bewegen. Eigentlich also eine recht traurige Zukunft. Noch spannender wird es dann, als zahlreiche Menschen getötet werden, während sie mit ihren sogenannten Surrogates verbunden waren. Ein Polizist (Bruce Willis) hat nun die Aufgabe herauszufinden, wer hinter den Morden steckt und macht sich auf die Suche – zunächst in seinem eigenen Roboter. Als dieser jedoch zerstört wird und er nur knapp mit dem Leben davonkommt, macht er sich selber auf die Suche. In einer Welt, in der keine Menschen mehr auf den Straßen sind wird er konfrontiert mit der Frage: Wie findet man in einer trostlosen, leeren Welt jemanden, der all diesem Treiben ein Ende setzen möchte. Und das ohne Schutz?

Ich selber habe diesen Trailer bereits im Kino gesehen und kann ihn euch nur wärmstens empfehlen. Nicht nur der Trailer – auch das Poster zum Film Surrogates sieht sehr cool aus. Hoffen wir, dass die Zeit möglichst bald vorüber geht. Ich kann es kaum erwarten.

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| 17. Juli 2009

Werbung: Matchbox wirbt mit Krieg für Kinder

Eine der schlechtesten Werbekampagnen die ich je in meinem Leben gesehen habe, hat die Firma Matchbox nun veröffentlicht. Matchbox waren für mich in meiner Kindheit immer die kleinen netten Autos, um die sich damals alle Kinder gerissen haben. Hot Wheels und wie sie nicht alle hießen. Tolle Bahnen, tolle Autos, toller Spaß. Was sich Matchbox aber nun mit ihrer neuen Kampagne gedacht haben, kann ich nur mutmaßen. Heraus gekommen ist nämlich eine Kampagne, die Kinder in echtem Kriegsgerät zeigt und wohl aufzeigen soll, dass Kinder in ihrer Fantasie mit Matchbox-Produkten die echte Realität erfahren können und sich selber an den Schauplätzen sehen, wo sie schon immer sein wollen.

Matchbox hat mit dieser Kampagne voll ins Klo gegriffen. Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas gestalten geschweige denn freigeben kann. Und um die Vollhonks auch mal öffentlich zu machen: Ogilvy & Mather in Singapur sind für diese Kampagne verantwortlich. Executive Creative Director Todd McCracken und Art Director Anthony Tham haben sehr gut bewiesen, dass sie aus Scheiß-Ideen auch wirklich Scheiß-Kampagnen entwickeln können. Daher der Daumen nicht nur runter sondern ein wahrer Griff ins Klo.

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