Zur diesjährigen Welt-Klimakonferenz in Kopenhagen wurde auch dieses Mal eine Kampagne gestartet, die sowohl die Menschen als auch die Politiker mit dazu bringen soll, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch was sind die richtigen Entscheidungen? Weniger Abgase, weniger Umweltverschmutzung. Gleichzeitig mehr Umweltschutz und natürlich die Achtung der Natur. Der in dem Plakat aufgeführte Slogan heißt übrigens auf Deutsch:
Was sie tun, wird uns passieren. Die Politiker sind der hauptsächliche Grund für den Klimawandel. Lasst uns eine faire Einigung in Kopenhagen fordern.

Das hier dargestellte Plakat zeigt meiner Ansicht nach sehr eindrucksvoll, wie eng Umweltverschmutzung und Umweltkatastrophen zusammen hängen. Alles, was wir der Natur antun, kommt mit der Zeit wieder zu uns zurück. Es passiert nicht heute oder morgen aber mit der Zeit sind wir es, die mit der von uns selbst angerichteten Umweltverschmutzung klarkommen müssen. Es wird Zeit, dass das alle Menschen auf dieser Welt kapieren…bevor es zu spät ist.
Die Agentur, die dieses Motiv entworfen hat, ist übrigens Francisco Espinosa aus Argentinien. Creative Director war ebenfalls Francisco Espinosa. Art Director: Barrilete Dg. Veröffentlichungsdatum: November 2009.






Eine Achterbahnfahrt im Klimawandel
Schlägt man Internetseiten unter dem Schlagwort Weltklima auf finden sich immer wieder Sätze wie diese: „Die Meeresspiegel steigen in diesem Jahrhundert voraussichtlich zwischen 18 und 59 Zentimeter.“
Ich stelle die obige Annahme in Frage und lade den Leser zu einem zugegebenermaßen gewagten Ausflug ein, dessen Ergebnis bis dato erstaunlicherweise niemandem außer mir seit etwa zehn Jahren zu schaffen macht.
Es wird wohl so sein, dass die meisten von uns sich zu Beginn dieses Ausfluges etwas schuldbewusst einräumen müssen, heute abermals mit dem Pkw zur Arbeitsstätte gekommen zu sein. Eine Vielzahl von Autos steht bereits in der Tiefgarage und wartet darauf, erneut in Betrieb genommen zu werden. Die überwiegende Mehrheit dieser Fahrzeuge wird mit einem gängigen Treibstoff betrieben, ein Umstand, der von Wissenschaftlern u. a. als eine Ursache für die Erderwärmung angesehen wird. Lassen wir diese Tatsache aber etwas beiseite und denken wir zunächst an alle Verkehrsmittel auf der Welt, die mit einem der gängigen Treibstoffe in Betrieb genommen werden. Eine unvorstellbare Summe stellt sich ein. Der Treibstoffverbrauch für deren Inbetriebnahme dürfte wohl die Milliarden-Tonnen-Grenze alljährlich locker überschreiten. Das Material für diese Treibstoffe stammt bekanntlich aus dem Inneren der Erde.
Hängt man diesem Gedanken weiter nach, wird man feststellen, dass in unserem Planeten riesige Hohlräume entstanden sein müssen, deren ursprünglicher Inhalt zu Plastik, Benzin, Heizöl oder zu einer Unmenge anderer Produkte geworden ist. Nochmals die eine oder andere Milliarde jährlich. Und das schon seit vielen Jahrzehnten.
Was geschieht jedoch in diesen Hohlräumen? Die Annahme, dass sie zu einem Gutteil mit Wasser aufgefüllt werden, scheint vertretbar. Sollte diese Mutmaßung zutreffen, wäre erklärt, weshalb die Bewohner zahlreicher Küstengebiete bislang nicht Tauchgänge im Keller haben vornehmen müssen. Das beruhigt vorerst.
Von den Folgen verschont bleiben wird man, so fürchte ich, dennoch nicht. Der Grund liegt wohl in der Konsistenz der neu entstandenen Masse. Diese ist mit der ursprünglichen logischerweise nicht ident. Mögliche Folgen: Instabilität im Erdinnern, welche nach meiner Auffassung – wie jüngst auf dem südamerikanischen Kontinent – etwa zum „unerklärlichen“ Verschwinden von Seen führen kann; Verlagerung des magnetischen Pols in Richtung Osten; Änderung des Tempos seiner Wanderung; Umgestaltung der Meeresströmungen; Beeinträchtigung der Windsysteme, etc., etc.
Ich denke, ich sollte hier meinen Beitrag beenden und dessen Inhalt kurzerhand dem Reich einer gnadenlos blühenden Phantasie überantworten. Das garantiert zumindest den Schlaf.
Günther Eigentler, Telfs, Österreich