
Die Werbung für Tetra Pak ist tatsächlich schon ein wenig älter aber ich finde sie gut gemacht und möchte daher dennoch darüber berichten. Schließlich steckt eine Menge Aufwand in diesem Werbespot und auch die Botschaft ist eine gute Sache. Ob sie nun tatsächlich so stimmt und nicht noch der ein oder andere Inhalt erwähnt werden sollte, ist für mich zunächst einmal nebensächlich. Denn ein Tetra Pak besteht ja tatsächlich nicht nur aus Holz (wobei – es wird ja “überwiegend” gesagt). Aber egal. Erzählt wird von einem kleinen lustigen Hasen, dass die Welt aus sehr vielen Stoffen besteht, die immer wieder nachwachsen. So wie zum Beispiel Wolle, aus der man immer wieder neue Pullover herstellen kann.
Die Werbung für Tetra Pak ist natürlich eine reine Image-Kampagne, um den Kunden dazu zu animieren, in Zukunft gerne doch noch ein wenig häufiger zum Getränkekarton zu greifen anstatt zur PET-Flasche oder zum Glas. Glas hat zumindest den Vorteil, dass es eigentlich auch unbegrenzt verfügbar ist und – soweit ich weiß – keine Zusatzstoffe enthält, die nicht nachwachsen. Aber dennoch greife auch ich hauptsächlich auf Getränkekartons zurück, weil sie sehr praktisch sind, leicht und quasi unbegrenzt haltbar. Tolle Sache, diese Tetra Paks.
Im Animationsfilm “Rohstoffe” für Tetra Pak lassen Philipp und Keuntje den “schlauen Hasen Bob” erklären, was Nachhaltigkeit bedeutet und dass der Hochheimer Getränkekarton-Hersteller ein umweltfreundliches Produkt vertreibt. Der 30-sekündige Spot ist ab dem 17. Juli auf reichweitenstarken privaten und öffentlich-rechtlichen TV-Sendern zu sehen.
Jetzt genug geredet. Viel Spaß bei dem nachfolgenden Werbespot für Tetra Pak mit dem Titel “Nachwachsende Rohstoffe”:







TetraPack ist extrem umweltschädlich! Da wird Holz/Papier mit Alu und mit Plastik/Öl verbunden, die Trennung ist extrem aufwändig oder gar nicht möglich.
Glasflaschen wäre da sehr viel besser! Selbst Getränketüten (also nur Plastik) wäre besser!
Ich hab sofort gesehen das es Marketing für Dumme ist.
Glas ist wesentlich umweltschonender. Die vergleichen Birnen mit Äpfeln.
Ich habe den Eindruck, dass der Hase selbst die Form eines TetraPacks hat – ist sicher gewollt.
Glas ist zwar umweltfreundlich weil diese bis zu 50 mal wieder befüllt werden kann, jedoch müssen die leere Flaschen wieder zurückgefahren werden und mit eine Menge Frischwasser gespült werden bevor diese wieder befüllt werden. Alles in allen eine gute Lösung jedoch je nach Entfernung zu Befülle doch nicht die umweltfreundlichste Lösung.
PET Flaschen.
Eigentlich die umweltschädlichste Lösung, weil hierfür eine Menge Rohöl für deren Herstellung darauf geht. Und das diese höchstens 10 mal wieder befüllt werden können, wenn überhaupt sorgt für ein eher schlechte Bilanz.
Tetra Pak.
Besteht aus 75% Holz. 13% Kunststoff und 12% Alu.
Da alleine schon in Deutschland so viel Schwachholz eh durchforstet werden müsste so das es ausreichen würde genügend Terta Paks für über 400 Millionen Einwohner herzustellen ist diese Papieranteil zumindest umweltfreundlich. Das Holz fällt eh an und muss sinnvoll verwendet werden.
In meine Nähe gibt es ein großen Betrieb die solche Tetra Paks trennt und in seine Bestandteil wieder der Wertstoffkreislauf zuführt.
Von eingesetzten Holz wird rund 80% wiedergewonnen, vom Kunststoff immerhin auch 60% und vom Alu auch 55%.
Somit sind Terta Paks in etwa gleichwertig mit andere Möglichkeiten.
@Reik: Stimmt. Hast recht *haha*
@Peter: Wow – sehr interessant. Wusste ich gar nicht. Herzlichen Dank für deine Ausführungen…
Das Problem bei Glas besteht in der Tat vor allem in den hohen Transportkosten. Wie du schon sagst ist Glas somit bei kurzen Strecken die beste Lösung. Also wäre es doch am besten auf kurze Wege zu setzen und nicht auf Tetrapak als das vermeintlich kleinere Übel. Gerade Aluminium ist in der Herstellung extrem umweltschädlich. Daher ist es schon ganz schön zynisch, wenn in diesem Lobbyisten-Film nachwachsende
Rohstoffe mit Tetrapak verglichen werden.