Und wieder hat es geknallt bei Trigami. Dieses Mal geht es jedoch nicht um einen rein inhaltlichen “Skandal” (wie uns damals einige Publikationen glauben lassen wollten) sondern um die Sicherheit. Um die Sicherheit von jedem Einzelnen, der im Internet unterwegs ist und sich Seiten anschauen möchte, die irgendwas von Trigami eingebunden haben. Sei es ein Banner von Trigami oder aber das Trigami-Zählskript, welches bei Advertorials oder bei Reviews eingebunden werden muss, um eine statistische Auswertung zu ermöglichen.
Warnmeldung bei Trigami

Am vergangenen Wochenende waren nicht wenige User überrascht, als sie mit verschiedenen Browsern eine Warnmeldung zu sehen bekamen, die explizit vor dem Besuch der jeweiligen Seite gewarnt hat, weil diese scheinbar nicht sicher war. Auch ich habe darüber berichtet. Nach einer manuellen Bestätigung dieses Warnhinweises konnte man die Seite zwar dennoch besuchen aber ein fader Beigeschmack blieb dennoch. Schließlich kann man davon ausgehen, dass sehr viele Besucher der eigenen Seite technisch nicht so bedarft sind und von einer solchen Fehlermeldung vom Besuch der Seite abgeschreckt werden. Schlimmer noch: Vielleicht denkt sich der eine oder andere Besucher sogar, dass er diese vermeintlich gefährliche Seite niemals wieder aufsuchen möchte. Das ist natürlich ein Problem: Für den Webseitenbetreiber, für die ahnungslosen Surfer und natürlich insbesondere für Trigami.
Erste Reaktion: Verbal einprügeln und nicht nachdenken
Dieses Wochenende (es fing Samstag an) zeigte sich jedoch für mich mal wieder, warum die deutsche Blogosphäre noch immer zum großen Teil aus unprofessionellen Menschen besteht, die sich nicht von dem dummen Mob unterscheidet, der manchmal einfach drauf los schimpft, ohne die Hintergründe zu kennen. Es wird sich nicht mal die Mühe gemacht darüber nachzudenken, was für ein Problem denn genau dahinterstecken könnte. Zunächst einmal wird über Trigami geschimpft und die Schuld bei Trigami gesucht. Wieder einmal Trigami, zweiter Skandal etc. obwohl bis zu diesem Zeitpunkt niemand wusste, was genau eigentlich passiert ist.
Der Grund für die späte Reaktion
Jetzt ist das Problem natürlich dadurch entstanden, dass Wochenende war. In der Schweiz waren Feiertage angesagt und zahlreiche Mitarbeiter waren in Urlaub. Also ein sehr schlechter Zeitpunkt für Trigami, genau in diesem Moment mit einem Problem konfrontiert zu werden. Und wahrscheinlich hat auch deshalb das Unternehmen nicht sofort reagieren können. Es war einfach niemand anwesend und die Überwachung von Social Media war am Wochenende mal nicht gegeben. So what? Erwartet man tatsächlich von jedem kleinen oder mittelständigen Unternehmen, dass ein Mitarbeiter 24 Stunden jeden Tag, auch am Wochenende oder am Feiertag schaut, ob alles in Ordnung ist? Und geht man wie selbstverständlich davon aus, dass ein Unternehmen auf jeden Fall für irgendwas verantwortlich ist, weil in der Vergangenheit schonmal was schief gelaufen ist?
Die Blogosphäre in Deutschland ist noch immer nicht ernst zu nehmen
Scheinbar ja. Denn wie man alleine in der Diskussion bei Caschy sieht (der mittlerweile die beeindruckende Zahl von 69 Kommentaren zum Beitrag angesammelt hat), wird dort auf einmal über den Sinn und Unsinn von Trigami diskutiert. Ob es gut ist, dass man für ein Unternehmen Werbung macht wenn man einen Beitrag schreibt und die Leute finden Trigami sowieso irgendwie doof. Und ich glaube ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass ich wirklich den Eindruck habe, dass nicht gerade voll berufstätige Menschen genau solche Zeilen schreiben. Denn wer voll berufstätig und erfolgreich ist (egal ob als Angestellter oder als Selbstständiger), wird genau in dieser Situation meiner Ansicht nach anders reagieren. Anmerkung: Ich will mich hier nicht gegen bestimmte Gruppen wenden sondern vermisse die logische und kluge Zurückhaltung und die Professionalität. Mir kommt es vor wie im Heise-Forum wo Leuten langweilig ist und sie auf ein Thema eindreschen. Und genau das ist es, was mich stört und genau dort wünsche ich mir eine andere Reaktion. Nämlich besonnener, zurückhaltender und vor allen Dingen: Abwartend. Erst einmal die ersten dringenden Dinge machen, klug handeln und dem Unternehmen helfen. Gerade wenn man selber von Trigami und den Menschen dahinter begeistert ist. Eine allgemeine Info über das Problem und dann mit anderen Leuten darüber diskutieren. Aber nicht das, was wieder einmal passiert ist.
Enttäuschend, dass gerade Blogger so reagieren
Natürlich ist es normal, dass bei einem Problem Leute erstmal drauf los schimpfen. Das ist in Foren normal, das ist bei Twitter normal, das ist bei Facebook normal. Überall dort, wo der normale mündige Bürger seine Meinung los werden kann und sich nicht darum scheren will, warum bei Trigami gerade ein Problem herrscht. Aber was ist mit den Bloggern? Die sich doch immer noch so gerne als vierte Institution neben dem Staat, den Unternehmen und der Presse sehen? Die angeblich so professionell sind und gemeinsam so vieles bewegen können? Leider Bullshit. Jemand, der im Internet einen Blog veröffentlicht zeigt damit erst einmal nur, dass er die deutsche Sprache vielleicht beherrscht und tippen kann. Bei dem einen oder anderen kommt dazu, dass er sich vielleicht mit einem Thema oder einem Themengebiet besonders gut auskennt. Aber Seriösität, Professionalität und vor allen Dingen Besonnenheit und Erfahrung, das fehlt den meisten Bloggern in Deutschland.
Gut nur, dass es einige “Leitfiguren” der deutschen Blogossphäre gibt, mit denen ich mich persönlich zwar überhaupt nicht identifizieren kann aber die zumindest von der Presse immer wieder als Aushängeschild für die deutschen Blogger verwendet werden. Gäbe es diese Personen nämlich nicht, dann würde über Blogs wohl sonst kaum irgendjemand sprechen. Höchstens dann, wenn wieder einmal irgendein Skandal aufgedeckt wurde, der sicher nicht von irgendeinem einzelnen Blog kam sondern von der gesamten Masse. Und das auch nicht durch Organisation sondern eher durch Zufall.
Persönliches Fazit
Seit der letzten Geschichte mit Trigami und der App der Süddeutschen Zeitung (auch dort hatte ich schon meine Meinung deutlich wiedergegeben) hat sich rein gar nichts verändert. Ein angeblicher Idealismus herrscht noch immer und fast mag man glauben, dass sich viele der Kommentatoren eine Art Kommunismus vorstellen, wo keine großen Konzerne herrschen und alles fairer abgeht. Das Geld verdienen böse ist und Unternehmen, die nicht genau das tun, was die Blogosphäre will, irgendwie scheiße sind. In den letzten Jahren hat sich in der Einstellung rein gar nichts geändert. Ich kann sehr viele Blogger, die ich schon persönlich kennengelernt habe, als Menschen echt gut leiden. Aber die meisten haben in meinen Augen kaum Ahnung und Erfahrung, was das geschäftliche Leben angeht. Wie viele von ihnen sind beruflich erfolgreich? Die Wenigsten. Wie viele von denen wissen eigentlich, wie viel Arbeit es ist, ein Unternehmen zu führen und sich um alles kümmern. Kaum jemand. Und wie viele fragen sich tatsächlich, was hinter einem solchen Fall steckt? Beantwortet euch die Frage selber.
Ich kann für mich weiterhin nur sagen, dass ich so verfahre, wie ich es schon seit einiger Zeit ganz deutlich handhabe. Ich ziehe mein Ding persönlich hier für mich durch und habe einige wenige Personen, die ich beruflich und privat innerhalb der Blogosphäre für ihre Leistungen echt respektiere. Die Anderen sind für mich Amateure die sicher auch ihre Berechtigung haben aber sich manchmal einfach ein wenig zurücknehmen sollten, bevor sie laut in die Welt herumschreien, wie wichtig sie doch sind oder wie recht sie doch haben. Manchmal einfach die Klappe halten und abwarten. Aber das wird mit Sicherheit ein Wunschtraum bleiben.
Übrigens: Wie es sich herausgestellt hat, wurde Trigami Opfer eines Hackerangriffs und wurden deswegen von Google als gefährlich eingestuft. Trigami arbeitet mit Hochdruck daran, das Problem zu lösen. War Trigami jetzt also tatsächlich der Schuldige? Mal schauen wie viele von denen, die sich vorher abfällig gegenüber Trigami geäußert haben, jetzt was dazu sagen werden. Was meint ihr?
PS: Die hier gezeigten Zitate kommen alle von der Diskussion auf Caschys Seite. Ich zitiere nur. Die Rechte liegen natürlich beim jeweiligen Autor







“warum die deutsche Blogosphäre noch immer zum großen Teil aus unprofessionellen Menschen besteht, die sich nicht von dem dummen Mob unterscheidet, der manchmal einfach drauf los schimpft, ohne die Hintergründe zu kennen”
Ich darf davon ausgehen – da der Beitrag in meinem Blog steht – dass du mich also auch zum Mob zählst?
Ich arbeite übrigens rund 14 Stunden am Tag.
Tja, so ist das. Erst wird geschossen und dann gefragt. Wie im wilden Westen. ;-)
Klasse Beitrag Alper!
So ist das nun mal in Deutschland, sobald etwas schief läuft, wird gemeckert. Egal ob es gute Gründe dafür gibt oder nicht, egal ob man sich richig informiert hat, oder nicht.
Die angesprochenden Punkte kann nachvollziehen, aber die Wortwahl ist harsch, wird sicherlich nicht jeden efreuen.
Gruß
Klaus
@Carsten: Das, was ich an dir kritisiert habe, habe ich im Beitrag kritisiert. Ob du dich deswegen als Teil des “Mobs” siehst, bleibt dir überlassen. Ich will hier niemanden persönlich angreifen. Nur die Reaktion als Ganzes in der Masse (und da gibt es in den zahlreichen Kommentaren alleine bei dir genügend Beispiele) sehe ich schon als “Mob”. Und ich weiß, was du beruflich machst ;-)
@Torsten: Leider, leider
Nur gut, das ich mich mit der Kommunikation nach Außen beschäftigt habe. Denn davon war ich wirklich enttäuscht. Wie gut mir das gelungen ist, liegt natürlich um Auge des Betrachters. Japp, deswegen ist Trigami aber noch lange kein schlechtes Unternehmen. Mob? Ich seh keinen Mob…. ;)
Och, mich kannst du ruhig persönlich angreifen bzw. mir deine offene Meinung sagen. So gut dürftest auch du mich kennengelernt haben.
Du solltest mittlerweile wissen, dass ich gerne mal eine Diskussion anrege. Es sind halt nicht alle Du. Oder Ich.
Ist halt so, muss man mit leben. Viele Blogger, viele Meinungen. Es gibt nicht die Blogosphäre. Wir bewegen uns eben in einem Teil von ihr.
Das von dir beschriebene “Ding” passiert jeden Tag im Netz. Mit anderen Anbietern, mit anderen Blogs. Wir bekommen es nur nicht mir.
@Frank: Ich denke, Trigami hat zwar spät aber genau richtig reagiert. Und die Gründe dafür sind bekannt. Und mit Mob meine ich nicht nur die Kommentare bei Caschy (das ist nur ein Beispiel dafür). Bei Google, Twitter und Co. findet man noch einiges.
@Carsten: Wie du es ja sagst: Viele Meinungen und das macht sicher eine bunte und gute Welt aus. Aber es ist halt mal wieder typisch das sich Leute so energisch gegen einen Anbieter wenden obwohl sie noch nicht einmal wissen, was sich im Hintergrund ereignet hat. Das ärgert mich. Ein Unternehmen was nichts dafür kann wird angegriffen. Das ist doch echt nicht ok.
Darüber kann man streiten Alper. Man hat eine Firma mit mehreren Mitarbeitern – und keiner schaut mal in den eigenen Account (Twitter, Mail, whatever)? Glaubst du das? Bei einer führenden SM-Agentur? Feiertag hin oder her. Nein, kein Trigami-Bashing, bin selber zufriedener Nutzer – ist eine generelle Frage.
Viele Menschen hören sich gerne reden, und sehen gerne, was sie schreiben. Entsprechend schnell und unüberlegt werden Kommentare verfasst – egal von wem. Auch die klügsten Köpfe können da über das Ziel hinausschießen. Von daher finde ich, kann man nicht verallgemeinern, von welchen Gruppen solche Kommentare kommen. Daher finde ich es auch super, dass du eine Passage im Nachhinein gewählter ausgedrückt hast.
Im Großen und Ganzen kann ich deinem Blog also nur zustimmen. Es wird einfach zuviel gemeckert, kritisiert und geurteilt, ohne überhaupt Gründe zu kennen, ja, oft sogar, ohne sich über Gründe auch nur ansatzweise Gedanken gemacht zu haben. Ich selbst habe mich mit Trigami nie bewusst beschäftigt, daher ging diese Sache fast gänzlich an mir vorbei. Eins ist jedoch sicher – eine Rufschädigung hat Trigami mit Sicherheit davongetragen… und die ist wirtschaftlich gesehen ja wirklich nicht zu unterschätzen.
Ich teile also deine Meinung – schade, dass die Blogosphäre hier einmal mehr zu schnell und zu unüberlegt gehandelt hat.
Dass kein Trigami-Mitarbeiter am Wochenende ins Netz oder ins Postfach geschaut hat, ist für ein Internet-Unternehmen natürlich ein Stück weit merkwürdig, aber für meinen Geschmack kein Beinbruch. Etwas unprofessionell fand ich dagegen die zwischendurch geäußerte Trigami-Bitte, die Artikel doch bitte online zu lassen, da dies für die betroffenen Trigami-Publisher einen Rausschmiss aus dem Google-Index bedeuten könnte. Aber davon ist in der letzten Trigami-Stellungnahme ja glücklicherweise nichts mehr zu lesen. Dass die deutsche Blogosphäre überwiegend unprofessionell arbeitet, bestreitet glaub ich keiner ernsthaft, oder? ;-)
Da ich hier im Artikel zitiert werde (letzter blauer Kasten “Ich finde einfach…”), muss ich auch kurz was zum Artikel sagen:
Ich war bisher zufriedener Trigami-Nutzer und daran wird sich auch nach diesem Wochenende nichts ändern. ;)
Auch nach dem offiziellen Hackerangriff-Statement bleibe ich jedoch bei meiner oben zitierten Meinung. Eine kurze Info hätte allen gut getan ud viel Wirbel erspart.
Ich kann weiten Teilen des Beitrags durchaus zustimmen. Die Art und Weise, wie sich in manchen Blogs, Foren etc. die Kritik gegen Trigami zugespitzt hat, ging über den Punkt dessen hinaus, was eigentlich zur Diskussion stand. Das ist aber ein durchaus häufiges Phänomen.
Sobald sich die Möglichkeit ergibt, gegen jemanden zu “schießen”, den man nicht mag, wird diese Möglichkeit nur allzu gerne aufgenommen, um über den “Feind”, den man nicht leiden kann, herzuziehen. Hier war es jetzt Trigami. Läuft was bei Apple schief, kommen da die Kritiker aus ihren Löchern gekrochen und halten sich gerne -in bester Flamer-Manier- nicht mit Kritik zurück, die über das dann eigentliche Problem hinausgeht. Gibt es eine Sicherheitslücke in Windows, wetzen die Linux-Jünger ihre Waffen. Gibt es bei Linux Kompatibilitätsprobleme, bringen sich umgekehrt die Windows-Ultras in Stellung… halt immer auf anderen Plattformen, jeder hat da ja so seine “Lieblings-Szenen”. Aber es geschieht fast täglich.
Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass dies kein Problem der Bloggosphäre oder des Internets, sondern der Gesellschaft allgemein ist. Überall gibt es Neider und Missgünstige, die nur auf den passenden Moment warten, um in überzogener Weise über einen “angeschlagenen Gegner” herzuziehen, sei es im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, Religion oder Kultur. Es läuft überall gleich ab – immer! Tag für Tag.
Ich will das damit nicht entschuldigen, sondern einfach nur klarmachen, dass dies ein Problem ist, welches ich nicht auf die Blogosphäre allein beschränken würde und weswegen ich hier auch nicht die Blogosphäre allein an den Pranger stellen mag. Nicht, um sie zu schützen, sondern um die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Die Blogger spiegeln da lediglich das ganze Spektrum wider, welches man auch in der Gesamtgesellschaft so wiederfindet.
Abschließend noch eine kurze Stellungnahme zur Entschuldigung von Trigami, dass es Wochenende und Feiertag war. Hier muss ich Caschy ganz klar beipflichten. Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass ein solches Unternehmen, dass im Internetmarketingbereich tätig ist, über das gesamte Wochenende niemanden(!), also nicht einen einzigen Mitarbeiter abgestellt haben will, der in solchen Fällen wenigstens kurz eine Stellungnahme bzw. ein erklärendes “Lebenszeichen” für das Unternehmen von sich gibt.
Nein, ich erwarte nicht, dass dann auf jede aufgeregte Mail jedes einzelnen Nutzers reagiert wird. Aber eine kurze, allgemeine Antwort im eigenen Blog oder in den sozialen Netzwerken wäre für viele hysterische Mitglieder, die mit der Thematik nicht so bewandert sind, sicherlich beruhigend gewesen. Hier hätte meiner Meinung nach schon ein kleines “Die Probleme tun uns leid, wir arbeiten an dem Problem” gereicht… diese paar Zeichen sind nun wirklich schnell getippt.
Ich war bis vor kurzem selbst im erweiterten Kreis der Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens tätig. Ok, wir hatten keinen näheren Bezug zum Internet, sondern das Unternehmen ist in einer anderen Branche tätig, aber wir hatten (bzw. haben) nahen Kontakt zu unseren Kunden. Da gab es immer für Notfälle Leute, die per Handy erreichbar waren, auch an Feiertagen und Wochenenden. Und einer der Geschäftsführer ließ sich alle eingehenden Mails des Unternehmens am Wochenende, an Feiertagen und selbst in seinem Urlaub(!) auf sein Handy weiterleiten, um ggf. schnell reagieren und / oder entsprechende Mitarbeiter zur Reaktion auf das Problem zusammentrommeln zu können. Und wenn dies bei uns schon selbstverständlich war, ja, dann maße ich mir durchaus an, dass ich erwarten kann, dass dies erst recht für ein Unternehmen wie Trigami möglich sein muss.
Wie gesagt, ich erwarte dort nicht, dass das Problem am Wochenende sofort gelöst wird, aber zumindest sollte eine gewisse Überwachung der Server und der SocialNetwork-Kanäle auch an solchen Tagen vermutet werden dürfen, um in der von mir oben aufgezeigten Art zumindest für ein wenig Beruhigung zu sorgen.
Ich denke, diese Art von Kritik -die in meinen Augen sachlich ist- muss in dieser Form geäußert werden können und dem muss sich Trigami auch stellen können, und sei es nur in der Form, dass man dort hoffentlich seine Lehren für die Zukunft draus zieht… den Auslernen tut man bekanntlich nie im Leben. Für alle Kritik, welche darüber hinausgeht und schon in den Bereich der Schmäh-Kritik oder darüber hinaus geht, habe aber auch ich kein Verständnis, hierfür gilt das eingangs von mir erwähnte.
Man möge mir den etwas längeren Kommentar verzeihen. Er war eigentlich kürzer angelegt, aber als ich einmal im Schreibprozess war, wurde es einfach immer mehr. Da hätte ich ja fast schon einen eigenen Artikel draus machen können^^
[...] Oder um es ein wenig galanter auszudrücken: Trigami und der Blogger-Mob: Warum die Blogosphäre mal wieder enttäuscht. [...]
Sehr treffend erkannt und dargelegt. Ich wünsche keiner Firma und keine Blogger, dass diese Art von Hexenjagd und Hetzkampagnen auf sie mal nieder prasselt.
Und vielleicht ist dieses Verhalten auch ein Grund, warum Deutschland der USA und anderen Ländern gefühlt 5 Jahre hinterherhinkt, was Bloggen und das Drumherum betrifft.
Von der aktuellen Situation habe ich nichts mitbekommen, dennoch verstehe ich dich sehr gut und weiß was du meinst. Als Basic Thinking damals verkauft wurde sind auch viele zu unrecht auf die neuen Autoren losgegangen.
Eventuell ist dies die menschliche Natur. Ich weiß es nicht, …
Ich erwarte von den Menschen in der echten Welt und im Internet recht wenig. Die wenigsten haben die Ruhe, die Ahnung und das herz mit Problemen und Mitmenschen richtig umzugehen.
Ich meckere nicht oder ärgere mich nicht mal mehr, warum auch? An solchen Diskussionen nehm ich auch selten teil, meine Zeit nutze ich dann lieber für etwas positives und kreatives.
Aber jeder hat ein Recht seine Meinung zu äußern, und es ist mir lieber, wenn die Leute so ihre Aggressionen loswerden, als auf andere schlimmere Weisen. Ich verstehe schon die Verbitterung der Menschen und das nicht jeder wie Zen Meister die Ruhe bewahren kann und hinter die Probleme blicken kann.
Trigami ist ziemlich ok, nutze ich auch sehr gerne und es ist ein fairer Anbieter, der sich in den letzten Monaten richtig Mühe gemacht habt. Sehr seriös. Eigentlich mein Favorit in letzter Zeit.
Vielleicht sollten wir mal eine Pro TRIGAMI Blog Kampagne machen, wo wir Blogger den Leuten mal richtig erklären warum Trigami ok ist.
Man könnte Interviews führen, ein Blick hinter die Kulissen machen, ausführlich beschreiben wie ein Trigami Auftrag umgesetzt wird etc.
Diese Anti Trigami Haltung ist schon ziemlich fies und lächerlich.
@millus:
Habe ich doch schon gemacht.
http://momworx.de/trigami-ist-mein-favorit
PRO TRIGAMI!
Denn es gibt aktuell nichts besseres im deutschsprachigen Raum!
Es ist wie im echten Leben. Es gibt die “Guten” und die “Bösen”!
“Journalisten, Blogger, Menschen”
Klasse geschrieben, Alper! :-)
@Carsten Knobloch: Sie schauen in den eigenen Account aber sie haben es wohl urlaubsbedingt nicht an einem Feiertag getan und nicht an einem Sonntag. Für mich voll und ganz verständlich und ich sehe auch bei mir nicht das Recht, das zu hinterfragen. Aber da hat jeder seine eigenen Ansichten.
@Sascha: Natürlich ist das ein gesellschaftliches Problem. Das ist vollkommen klar. Aber wenn die Blogosphäre sich in Deutschland etablieren möchte und immer wieder darauf drängt, ernst genommen zu werden, dann schießt man sich mit solchen unprofessionellen Äußerungen mal wieder selber ins Knie. Das ist eben mal wieder typisch, was da abgelaufen ist. Die Blogosphäre in Deutschland besteht zu 95% aus Amateuren. So ist das nun einmal.
Natürlich kann Kritik geäußert werden aber gerne doch erst, wenn die Fakten bekannt sind. Es war Feiertag und dann nochmal Sonntag. Ich erwarte von einem Unternehmen eben nicht, dass sie an diesen beiden Tagen in Social Media so aktiv unterwegs ist, dass sie das hätten sehen können und sehen müssen.
@LeMag: Das ist die menschliche Geschichte, die Sascha angesprochen hat. Das liegt wohl in der Natur der Menschen. Vielleicht auch insbesondere hier in Deutschland. Aber ich bin von den Bloggern besonders enttäuscht. Hier wurde wieder eine gute Gelegenheit verpasst, professionell damit umzugehen. Solange man mit Trigami Geld verdient ist alles ok. Wenn es mal Probleme gibt, wird draufgeschlagen. #fail
@Millus: Sehe ich absolut genauso. Chapeau.
@Paul Bieber: Danke schön.
Amateure haben die Arche gebaut, Profis die Titanic ;)
Gehörst du zu den 5% bzw. zählst du dich dazu? Ernst gemeinte Frage, Alper.
Trigami ist eine Firma, die im Internet/mit dem Internet Geld verdient. Sie tun das im Bereich Social Media und mit Hilfe der Blogger. Sie tun nur das, nix anderes. Das Internet hat keine Öffnungs- bzw. Schließzeiten, die Geschäftstätigkeit von Trigami also auch nicht.
So, Alper, nun zähl mal 1 und 1 zusammen. Auch wenn Du Trigami als Nutznießer kein Auge aushacken willst, solltest Du zumindest erahnen können, dass durch so eine Aktion nicht nur das Image von Trigami leidet, sondern auch das Image der beteiligten Blogger. Scheinbar unterstüzten diese Blogger ja ein Portal mit Schadpotential. Und da kann man von so einer Firma nicht erwarten, dass wenigstens EIN Mitarbeiter mal JEDEN Tag reinguckt, was da passiert? Wie oben schon erwähnt, ich hab im Internet noch keine Wochenenden oder Feiertage entdeckt, zu denen das Netz zu hatte. Trigami hat sich damit in meinen Augen deutlich unprofessionell verhalten.
@Caschy: Beruflich zähle ich mich ganz klar zu den Profis. In meinem Job mache ich genau das, was von mir erwartet wird und sehr viel mehr darüber hinaus. Da bin ich mir ziemlich sicher: Ich weiß, wovon ich rede und kann mit meiner Kreativität und meinem extremen Einsatz sehr viel bewirken.
meetinx ist für mich noch immer hauptsächlich Freizeit, Hobby und Geschäftliches gleichermaßen. Geschäftlich auch deswegen, weil ich hier ja auch gutes Geld mit verdiene. Aber ich hüte mich davor zu behaupten, ich wäre einer der Meinungsträger der Blogosphäre oder meetinx wäre die vierte Macht neben Journalismus, Staat und dem Bürgertum.
Wenn ich 95% als Amateure bezeichne dann deswegen, weil mir die gleiche professionelle Ansicht fehlt, wie man sie auch im beruflichen anbringen sollte. Ich knüppel auch nicht sofort ohne Hintergrundwissen auf einen Lieferanten ein wenn der vielleicht gar nichts dafür kann. Danach knüppel ich zwar evtl. dennoch auf ihn ein weil mich sein Schaden auch betrifft aber auf einer andere Art und Weise, als wenn er selber schuld hätte. Ich erreiche auch so immer meine Ziele.
Und ja, ich zähle mich, gerade was Professionalität, Seriösität und das gewisse Quentchen Besonnenheit angeht durchaus zu den 5%.
@Rainer: Wenn Trigami offensichtlich Mist gebaut hätte, hätte ich das auch gesagt aber ich denke, hier ist der Fall anders. Gerade wer mich kennt weiß, das ich nicht aus irgendeiner Schleimaktion heraus meinen Mund halten, geschweige denn nur positives schreiben würde. Aber ich bewerte erstmal die Hintergründe und reagiere dann – ggf. dann auch Negativ. Und das ist das, was ich mit Besonnenheit und kluger Zurückhaltung meine.
Trigami ist ein mittelständiges Unternehmen mit 16 Mitarbeitern (soweit ich das auf der Webseite erkennen kann). Es ist kein Google, kein Apple, kein Microsoft und kein Twitter. Es sind normale Menschen, die sicher allerhand zu tun haben und die auch mal an einem Feiertag und einem Sonntag nicht dauernd im Social Web nachschauen, was da gerade passiert. Und am Montag haben sie gut reagiert und nach einer ersten kurzen Info ein ausführliches Statement abgegeben. Ich weiß nicht, wo das Problem liegt.
@Alper: Zitat von Trigami: “Die Trigami AG ist eine führende Agentur für Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing, Blog-Marketing und Web-Marketing.” Wer im Web führen will, hat im Web nicht Wochenende, Feiertag und Ferien.
Zitat von Rainer:
Wer im Web führen will, hat im Web nicht Wochenende, Feiertag und Ferien.
…
Das mag stimmen, jedoch habe ich bei der ganzen Aktion auch mit Besonnenheit reagiert, ich hab mir schon gedacht, dass es sich da um einen “kleinen” Fehler handelt und das dieser am Montag wohl ausgemerzt wurde.
Ich “verdiene” meine Brötchen ja auch im Web , dennoch bin ich davon weg am Wochenende und vor allem IMMER für meine Kunden da zu sein, Samstag und Sonntag ist Wochenende und das ist mir mittlerweile auch schon fast heilig.
Klar, ich überfliege meine e-Mails (beantworte diese meistens erst am Montag).
Ich fühlte mich schon fast genervt von den ganzen “Dein Blog ist ne Virenschleuder” Tweets und sicherlich hat das ganze auch ein paar Google-Besucher abgehalten meinen Blog zu betreten – aber ganz ehrlich : WAYNE interessiert das? Ab gestern kommen die über die Suchbegriffe auf die gleiche Seite … und es kommen sogar noch ein paar mehr, weil ein paar “voreilige” Blogger ja sogar Beiträge gelöscht oder verändert haben.
Übrigens wird immer von der Blogosphäre gesprochen, ich muss leider sagen, dass ich in Deutschland keine richtige Blogospähre erkennen kann. Klar, es gibt einige “große” Blogger die viel Zulauf haben, die viel Zuspruch bekommen, jedoch sind deren Inhalte meistens “weniger Wertvoll” als die von kleinen Bloggern die leider nur 2-3 mal pro Tag gelesen werden. Wo ist denn der Zusammenhalt in dieser Blogosphäre? Wenn mal einer abgemahnt wird, ja dann schiessen die Wellen mal kurz nach oben, wenn es was zu verlosen gibt – dann hagelt es Kommentare und wenn es etwas zum meckern gibt – dann , ja dann … dann gnade die Blogger-Keule! Aber ansonsten?
@Rainer: Da sieht man leider wieder sehr deutlich, wie groß der Gap zwischen Realität und PR-Bla-Bla ist.
@Jens: Bei einer One-Man-Show habe ich vollstes Verständnis, wenn am Wochenende niemand erreichbar ist. Wenn das allerdings bei einer laut Eigensicht “führende Agentur für Social Media Marketing” passiert, hinterfrage ich klarerweise Organisationsstruktur und Professionalität.
Jedes IT-lastiges Unternehmen MUSS halt bedauerlicherweise für 24/7 gerüstet sein. Und wenn Du vom Web lebst, wirst Du halt um IT-Überlegungen nicht hinweg kommen. Zu 100% ausschliessen kann solche Schwierigkeiten niemand – das Handling von solchen kann (und muss) aber sehr wohl geplant sein.
Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen: “Das Internet” ist halt kein lebender Organismus, sondern Switches, Server, Gateways und tausend andere technische Geräte, die kaputt gehen können. Dazu noch die eminente Gefahr von Hacks, etc … das Business ist halt nicht Bananen am Stand verkaufen!
Eine tatsächliche Ungeschicklichkeit stellt in meinen Augen der erklärende Blogpost von trigami auf der eigenen Website dar, die ja zur Zeit noch immer(!) als “attackierend” eingeschätzt wird.
Das heißt: Die Erklärung zu diesem Vorfall wird für die ohnehin verunsicherten Kunden und Publisher wiederum durch eine Warnmeldung geblockt. Erwartet trigami, dass Interessierte alle Warnmeldungen ignorieren, um die Ursache dieser Warnmeldugen zu erfahren?
@Jens, es ist meines Erachtens ein Unterschied, ob ich im Web mein Geld verdiene, indem ich darin für mich und mein Geschäft allein verantwortlich bin, oder ob ich ein vernetztes Geschäft betreibe, bei dem ich als Portaldienstleister (mal allgemein gesprochen) auftrete.
Ich verdiene mein Geld auch ausschließlich mit Webdienstleistungen. Meine Kunden wissen(!) aber, dass ich Wochenenden, Feiertage und Urlaub habe. Wäre ich eine Firma, die auf einem eher “anonymen” Level steht, was die Kunden-/Partnerebene angeht, also keine persönlichen Kontakte zu den Mitstreitern hält, dann entsteht eine ganz andere Erwartungshaltung an diese Firma. Niemanden interessiert, ob bei Trigami 16 Mitarbeiter schuften, denen ihre freie Tage gegönnt seien. Es ist in der Außenwahrnehmung ein anonymer Haufen, eine diffuse Masse als Teil der Firma Trigami.
So ein Dienstleister ist heute nicht mehr vergleichbar mit einem produzierenden Unternehmen, bei dem jeder davon ausgehen kann, dass dort normale Abwesenheitszeiten existieren. Auch wenn der Vergleich gewaltig hinkt: Trigami hat in seiner Leistung den ähnlichen Stellenwert wie Amazon, irgendein Webprovider, beliebige Newsletter-Dienstleister und andere, deren Geschäfte rund um die Uhr laufen. Größe (Mitarbeiterzahl) ist doch im Web-Geschäft eine irrelevante Zahl. Wichtig ist hier nur die Verfügbarkeit. Und die ist einfach an das Geschäftsmodell gebunden.
Wer vernetzt monetär arbeitet, braucht heutzutage einen Notfallplan für Eventualitäten. Um nur den Newsletter-Dienstleister (typische Mitarbeiteranzahl 10-20) aufzugreifen: Angenommen ich will am Samstag im Auftrag eines Kunden einen Newsletter versenden und komme nicht an die Administration ran, weil dort eine Malware-Warnung kommt, was dann? Hab ich noch Vertrauen in diesen Dienstleister, wenn ich frühestens am Montag Antworten auf berechtigte Fragen erhalte?
“Wichtig wäre, dass Sie jeden Tag schauen, was über Sie geschrieben wird.” (Trigami-Geschäftsführer Remo Uherek in einem Interview zum Thema Krisen-PR und Reputationsmanagement im Internet)
Der Fehler ist passiert, der Drops ist gelutscht.
Weniger schön ist, dass betroffene Blogs in der Google-Suche den unschönen Hinweis tragen: “Diese Website kann Ihren Computer beschädigen.”
Nachzusehen hier: http://www.media-treff.de/index.php/2010/07/29/remo-uherek-zu-krisen-pr-und-reputationsmanagement-im-internet/
Alper, ich kann dir da voll und ganz zustimmen. Es ist teilweise wirklich erschreckend, wie blind manche Leute gewisse Dienste ohne mit der Wimper zu zucken in Grund und Boden reden. Ich würde dabei jedoch nicht so weit gehen, zu sagen, dass die Leute keine Ahnung haben, sondern das solche Attacken meist ganz gezielt publiziert werden.
Besucher werden sicherlich nicht durch langweilige Meldungen angezogen, die alles und jeden in Schutz nehmen, sondern gewisse Dinge bemängeln und streckenweise überzeichnen, um eine Diskussion möglichst anzufächern.
Die Folgen und Konsequenzen sind da mit Sicherheit absolut zweitrangig. Technisches Verständnis ohnehin nur lückenhaft vorhanden.
Hach wie schön das wieder mal ist.
Auch wenn gleich ich auch meinen “Senf” dazu beigetragen hatten, allerdings in eher lustiger Art und ohne direkten Bezug.
Von der Deutschen Blogosphäre zu sprechen ist in etwa genau so wie von “Menschheit” zu sprechen, eine Lüge. Für mich gibt es nicht “DIE DEUTSCHE Blogospähre”, weil die gibt es bisher nicht, in keiner Weise für mich.
Wenn dann gibt es “EINE Blogsphäre” aber mehr auch nicht.
@LexXNoel: Ich denke, du magst keine “Notorische Nörgler und Besserwisser” wie du es auf deiner HP publizierst.
Oder nimmst du dich da selbst raus? ;-)
Alper, ich verstehe deinen Standpunkt sehr gut. Deine Ansicht ist von Grund auf richtig und jede deiner Aussagen, ob im Artikel oder im Kommentar, unterstütze ich. Es lohnt sich aber nicht darüber den Kopf zu zerbrechen oder unnötig zu diskutieren.
Meine Mutter sagte immer: Die Dummen vermehren sich wie dich Karnickel.
Ich persönlich hasse das Internet. (aber aus anderen Gründen)
Es wird uns eines Tages Kopf und Kragen kosten. Momentan ist es noch eine Spielweise, aber in einigen Jahren wird es schon ganz anders aussehen. Jede Minute im Internet ist eine verlorene Minute deines Lebens.
also ich finde das Publikum sehr spannend. Abgesehen davon, dass viele Blogger nur Aufmerksamkeit erzeugen wollen, entspricht das kurioserweise genau meine Zielgruppe. Je “blöder” die Gesellschaft wird, je mehr Produkte kann ich verkaufen. Das klingt jetzt nicht gerade liebevoll jedoch ist das gerade bei bestimmten Produkten eine tolle Absatzstrategie.in diesem besonderen Fall durch die schnellen Reaktionen unangemessen, da auch schon Meine Firmen Webseite gehackt worden ist. Erst die Marketingabteilung hat mich darauf aufmerksam gemacht. Daher sollte man vorsichtig sein vor vorschnellen Aussagen. Derweil gutes Gelingen. Gruss michael
Ein sehr schöner Beitrag, kann diesem nur zur 100% zustimmen. Ich habe einfach alle Codes von Trogami bis Montag laufen lassen um das ganze in Ruhe zu klären .
Vereinfacht kann man auch sagen, die welche am wenigsten Einnahmen haben schreien am lautesten. Das war schon immer so….
Man sollte auch immer bedenken, dass bei Trigami Menschen arbeiten und da auch Familien mit ernährt werden. Für mich ist es echt unverständlich in welcher Art hier über einen Auftraggeber
hergezogen wird…
Jan, da hast du einfach nur Glück gehabt. Vielleicht krault Google deine Seite ja einfach nicht oft genug? Das naheliegende Sprichwort mit dem Glück und den Dummen verkneif ich mir einfach mal. ;-)
Es gibt Trigami-Blogger, die haben jetzt eine Malware-Warnung am Hals, wie Trigami sie von Samstagmorgen bis heute so gegen 17:00 Uhr hatte.
Hallo Stefan,
google kommt schon jeden Tag auf unsere Seite. Wie ich gelesen habe, waren aber nur Banner-Kampagnen betroffen. Wir schreiben aber nur Texte für Trigami da wir einen Vermarkter haben für die Banner.
Trotzdem muss ich sagen, die betroffenen Seitenbetreiber hätten erst einmal in Ruhe ihre Seite umstellen müssen und dann am Montag mit Trigami in Kontakt tretten sollen.
Es hilft niemanden so einen unnötigen Stress zu machen. So weit ich weiß, hat auch niemand am Sonntag mal das Problem analysiert um rauszufinden woher der Schadcode genau gekommen ist.
Ich habe in allen Beiträgen nur Sachen wie: “Trigami ist tot”, … gelesen. Unter dem Hintergrund, dass Trigami ein Auftraggeber ist und “Geld ins Haus” bringt kann ich so etwas trotzdem nicht verstehen. Gruss Jan
“Unter dem Hintergrund, dass Trigami ein Auftraggeber ist und “Geld ins Haus” bringt …”
Trigami ist nur Vermittler, Auftraggeber sind die Produkthersteller. Und die bringen das Geld ins Haus, wobei Trigami seinen Anteil einbehält (ca. 30 %).
@Rainer: Für jeden einzelnen Blogger der die Dienstleistung von Trigami nutzt, ist Trigami der Auftraggeber. Sie haben mit Trigami Kontakt und nicht mit der Firma dahinter. Und auch das Geld bekommen sie von Trigami und nicht von der Firma “dahinter”.
@Alper: ich würde es dann eher als Partnerprogramm sehen. Da kann ich mit vielen anderen dran teilnehmen oder es lassen. Bei Erfolg meiner Teilnahme erhalte ich einen Obolus. Denn ich muss als Blogger selbst aktiv werden, Trigami kommt nicht als potentieller Auftraggeber auf mich zu und ich bin nach meinem abgegebenen “Angebot” nicht der einzige Auftragnehmer für eine Leistung. Aber das sind vielleicht Spitzfindigkeiten.
Tatsache ist jedoch, dass Trigami, egal ob als Auftraggeber oder Partner, unmittelbar in die (ich nenn’s jetzt mal so) Geschäftstätigkeit seiner Auftragnehmer/Partner eingegriffen hat. Und auf den (wodurch auch immer verursachten) Fehler zu spät reagiert hat.
Angesichts dessen, dass Trigami (in diesem Zweig seiner Geschäfte) mittelbar von den und durch die Blogger lebt sowie gespiegelt am Selbstverständnis (“eine der führenden …”) und der PR-Aussage im erwähnten Interview, hat sich Trigami ein gewaltiges Armutszeugnis ausgestellt. Und das darf ruhig laut kritisiert werden.
Ein bisschen kommt mir die kuschelige Inschutznahme vor wie das Verhalten der iPhone-Jünger, die auch nix auf Steve und seine Äpfel kommen lassen :-) Trigami ist aber, trotz vermeintlich geringem Personalbestand, keine Garagenfirma, kein Unternehmen mit Gründerbonus, kein halbfreizeitlich betriebenes Geschäft. Die wollen (und tun’s eventuell auch schon) richtig Kohle mithilfe der Blogger machen. Und da gehört (die von ihnen selbst deklarierte) Professionalität einfach dazu.
@Rainer irgendwie langweilst du. Mach es einfach besser, überzeuge uns, sei die Webgranate.
Einfaches Lamentieren und Herummeckern kann jeder.
Sorry, wenn ich Euch gelangweilt habe. Dann werde ich jetzt mal weiter das Beste für meine Kunden geben und hier schweigen. :D
Einige meiner Blogs waren auch betroffen. Ich verstehe allerdings nicht warum die Problemlösung so lange gedauert hat, das darf einfach nicht sein!
Ich hab via Twitter davon gehört und war dann schon schockiert. Hab dann die entsprechenden Artikel so lange in den Entwurf-Status zurückgestellt, bis entsprechende “Entwarnung” seitens Trigami gegeben wurde.
Einerseits fand ich die Reaktionszeit etwas lang, andererseits sollte man die Kirch im Dorf lassen. Mein Gott, jetzt war da halt ein Feiertag und wir haben einen Tag länger warten müssen! Gibt Schlimmeres!
[...] Montag klar war, dass Trigami Opfer eines Hacker-Angriffs wurde, hat mein dazugehöriger Beitrag über das Versagen der deutschen Blogosphäre sehr hohe Wellen geschlagen und eine massive Diskussion in meinem Blog [...]
Grundsätzlich erstmal vielen herzlichen Dank für einen Artikel der mir aus der Seele spricht.
Dementsprechend habe ich diverse Kommentare vom Eigner des zitierten Blogs erwartet und durfte genau das lesen, was ich während des Lesens deines Artikels erwartet habe.
Es ist ganz richtig, dass genau solche Artikel scharf kritisiert werden. Keiner wusste was der Grund für den Ausfall war aber alle hacken auf Trigami rum.
Jeder einzelne wollte/konnte Geld mit Trigami verdienen, dies sicher nicht mit dem Hintergrund, seinen Lesern damit etwas Gutes zu tun^^, und was dann?
Es wurde kritisiert und scharf geschossen, oder wie man es heute gern nennt, “gebasht” was das Zeug hält, ohne auch nur den kleinsten Schimmer von dem wahren Grund zu haben.
Doch was hätte es genutzt, wenn Trigami früher reagiert hätte? Die Kritik hätte doch kein Ende genommen, sondern wäre lediglich umgelenkt worden!! Wie man es macht, macht man es eben falsch.
Der ach so tollen Blogosphäre sowie den selbsternannten Topbloggern, welche in 14 h wahrscheinlich eher Hortner spielen und Muttihefteinträge im Firmenblog und Co “klöppeln” und sich dazu ohnehin selbst viel zu wichtig nehmen, ist es eh nicht recht zu machen!
Abschließend bleibt nur eines zu sagen: Trigami bzw. den Mitarbeitern gehört ebenso freie Zeit zugestanden wie jedem anderen Menschen auch. Drauf geschi…. ob das Internet Öffnungszeiten hat oder nicht!
Weiter so Alper!
Schöner Artikel der hier den Mob anspricht. Für mich ein Zeichen das viel im Internet einfach überbewertet wird. Ob jetzt ein Dienst sofort reagiert oder nicht ist doch nicht wirklich Grund so drauf zu hauen.
Es gibt genug andere Schauplätze wo sich soviel Engagement lohnen würde, aber da wird konsequent die Fresse gehalten und drüber hinweg gesehen. Ich nenne bewußt nichts weil jeder sein kleines Schweinchen begraben weiß und sich besser dort engagieren würde.
Was ist jetzt unterm Strich passiert? Nichts meßbares!! Oder ist etwa meine Google PR Reduzierung davon ;-)
Leute locker bleiben!
[...] habe ich diesen Kommentar drüben bei meetinx gelesen, von Jens: ich muss leider sagen, dass ich in Deutschland keine richtige Blogospähre [...]
[...] Oder um es ein wenig galanter auszudrücken: Trigami und der Blogger-Mob: Warum die Blogosphäre mal wieder enttäuscht. [...]