Microsoft übernimmt mit Bing einen neuen Versuch, dem Platzhirschen im Internet Google mit einer neuen Suchmaschine Anteile streitig zu machen. Bereits vor einigen Monaten konnte man von einem vermeintlich geheimen Projekt “Kumo” lesen, mit dem Microsoft versuchen wollte, die Macht von Google zu durchbrechen. Der Name Kumo ist wohl nach einigen Informationen weggefallen – letztendlich soll die Suchmaschine von Microsoft nun Bing heißen. Bing ist meiner Ansicht nach auch ein viel besserer Name als Kumo – das hat mich immer an Sumo oder an einen japanischen Krieger erinnert. Bing klingt freundlicher, bunter und besser. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es dabei bleibt. Ob ich die Suchmaschine Bing von Microsoft denn auch nutzen werde, weiß ich natürlich nicht.
Auf jeden Fall ist bekannt geworden, dass die Agentur JWT eine große Kampagne für die Suchmaschine Bing produzieren soll. Wie genau diese Kommunikation aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass sich Microsoft die Werbung für ihr Projekt Bing sehr viel kosten lassen wird: Zwischen 80 und 100 Millionen Dollar will das Unternehmen dafür ausgeben. Der Start der neuen Suchmaschine Bing bedeutet übrigens denn auch das Ende für Windows Live Search. Die bisherige Suche wird eingestellt und durch das neue Projekt mit der neuen Suchtechnologie ersetzt.
Ob Microsoft Erfolg haben wird mit seiner neuen Suchmaschine Bing? Ich möchte Microsoft nicht abschreiben. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen, dass sie sehr gut kopieren und Aufmerksamkeit erregen können. Dennoch ist der Abstand dramatisch. Laut Zahlen des Dienstleisters NetApplications hat Microsoft einen Anteil von 4,8 Prozent am Suchmaschinen-Markt während Google auf 81 Prozent kam. Wenn Microsoft mit der Suchmaschine Bing nun keinen Erfolg haben sollte, wird es meiner Ansicht nach keine zweite Chance mehr für das Unternehmen geben.
Die neue Suchmaschine Bing von Microsoft. Was meint ihr? Wird sie ein Erfolg werden?






Na ich weiß ja nicht. Ich denke Google dominiert den Markt zu sehr. Ich greife eigentlich auch auf nichts anderes mehr zurück. Sobald Wolfram Alpha fertig ist, wird die sich ein paar Prozent von Google klauen. Microsoft sollte sich lieber auf seine Kerngeschäfte konzentrieren!
Wolfram Alpha hat ein bisschen was von Mischung aus Wikipedia und Google… Könnte sich bei mir eventuell als sekundäre Quelle neben den beiden anderen etablieren.
Bing nicht. Ich werde Google weiterhin nutzen. Ich habe tausende erfolgreiche Suchanfragen bei Google durchgeführt. Google verwaltet zudem meine Mails, meinen Feedreader, meinen Kalender und alles mögliche. Das ganze ergibt mit APIs und einer sauberen Oberfläche eine perfekte Mischung.
Hotmail mag ich hingegen überhaupt nicht, kein POP3, schlechte Oberfläche, ich erwarte nicht viel von Bing. Nutzen werde ich es garantiert nicht.
Soweit ich die Zahlen gerade kenne wäre 4,8% Marktanteil für einen Google-Konkurenten doch fantastisch.
Bei den Zahlen die ich kenne, hat Google 90 und die anderen teilen sich 10
Kein Suchdienst wird jemals Google ablösen können, es sei denn es wird eine völlig andere und nutzerfreundlichere Suche angeboten. Ich denke mal Suchmaschinen können sich auf Dauer nur behaupten, wenn sie sich komplett differenzieren bzw. sich eine entsprechende Nische suchen.
@Cookie: Ich sehe das ähnlich. Ablösen nicht aber auf jeden Fall einen guten Anteil am Suchmaschinenmarkt bekommen. Google ist auf jeden Fall nicht perfekt. Da fehlt noch einiges was die nächsten Jahre kommen kann. Das muss nicht unbedingt Google machen sondern vielleicht durch eine andere Firma vorgemacht bekommen.
Beispiel Handys: Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass Blackberry mal Nokia das Leben schwer machen könnte? Das Unternehmen gab es vor einigen Jahren noch gar nicht. Oder aber Apple mit dem iPhone. Ich denke es gibt überall Chancen einen Marktführer vom Thron zu schmeißen – und wenn auch nur, wie du schon sagst, in einigen wenigen Nischen.
@ Alper: Stimmt, es gibt immer wieder Überraschungen! Ich kann mir im Suchmaschinen-Bereich eher vorstellen, dass Drittanbieter sich Google und Co bedienen, mit mashups bestimmte Trends bedienen und somit recht erfolgreich werden. Optimierungsbedürftig ist Google in vieler Hinsicht. Ich zum Beispiel würde mir wünschen, wenn die Blog-Suche ausgebaut würde.
Die Verknüpfung macht den Erfolg von Google bestimmt mit aus. Dies ermöglicht das Erreichen von zwei Zielgruppen. Internet/Website-Macher und Website-Besucher:
Webmaster, die Adsense oder Adwords nutzen, verwenden dann auch gerne Google Analytics oder -Trends. Nutzt der Webmaster AdSense oder Friend Connect, stellt er die Weichen auf seinen Seiten so, dass Besucher über Suchfelder oder das Google Friend Connect ggf. ebenso Google nutzen.
Hat man die Webworker an sich gebunden, erreicht man zum einen so über kurz oder lang auch die “normalen” Internetuser/-surfer und zum anderen natürlich auch über Gmail, Calendar, etc. Hinzu kommen Webseiten, auf welchen man sich auch mit dem Gmail-Account einloggen kann wie youtube.
Und dann gibts noch die Leute die Google-Handys nutzen. Die hat man vollstens an Google gebunden. So wie mich ;-)
[...] Microsoft übernimmt mit Bing einen neuen Versuch, dem Platzhirschen im Internet Google mit einer neuen Suchmaschine Anteile streitig zu machen. (http://www.meetinx.de/werbung-bing-die-neue-suchmaschine-von-microsoft/) [...]