Zumindest in den USA ist die Antwort ganz einfach: Mindestens 25% der verschiedenen Wassersorten kommt dort nämlich direkt aus dem Wasserhahn. Manchmal “veredelt” (was immer das auch heißen mag) und manchmal einfach nur abgefüllt. Selbstredend, dass die Preise für einen Liter der teilweise auf edel aufgemachten Flaschen um einiges teurer sind als wenn man sich die gleiche Menge aus dem Wasserhahn geholt hätte.
Wie CNN berichtet, kam es ans Tageslicht, nachdem die Hersteller von in Flaschen abgefülltem Wasser durch ein Gesetz nun gezwungen sind, die Herkunftsquelle anzugeben. Auf den Flaschen vieler amerikanischer Markenwässer (beispielsweise Aquafina) findet sich seitdem der dezente Hinweis “P.W.S.” – eine Abkürzung für “Public Water Source”, die nichts weiter bedeutet, als dass es sich um ganz normales Leitungswasser handelt.
Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Wässer hierzulande in Wirklichkeit aus dem Wasserhahn stammen. Bei dem ach so tollen Bonaqua handelt es sich zum Beispiel auch nur um Tafelwasser und damit zum größten Teil Trinkwasser aus dem Hahn…




